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Nadeln erkennen - bestimmen - beschreiben

Ronald Heynowski
Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern u.a. (Hg.)
Band 3, Berlin/München 2014

Band 3 der von der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern herausgegebenen Reihe »Bestimmungsbuch Archäologie« widmet sich einer nur auf den ersten Blick unspektakulären Objektgruppe, die noch nie in ein griffiges typologisches Schema gebracht wurde: den Nadeln vom Jungpaläolithikum bis zum Hochmittelalter.

Näh- und Stecknadeln sind unverzichtbar bei der Herstellung von Bekleidung, Nadeln dienen als Schmuck, zur Körperverzierung oder auch als Werkzeug bei der Metallbearbeitung. Material sind Knochen oder Metalle, schlichte Ausführungen stehen neben aufwendig, auch figürlich verzierten Exemplaren.

Der Thesaurus stellt die überraschende Vielfalt der Typen und Formen vor. Er kann von Laien wie auch von Wissenschaftlern benutzt werden und bietet verschiedene Erschließungstiefen bei der Inventarisierung. Jedem Begriff sind eine Definition, ein Quellennachweis und eine Abbildung beigefügt. Zur Einordnung der Objekttypen werden Hinweise zur Datierung und Verbreitung gegeben.

Die Publikation ist im Buchhandel für 19,90 € erhältlich (ISBN 978-3-422-07281-7).

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Zusatzinformationen

Bestimmungsbuch Archäologie

Für die Erfassung archäologischer Sammlungsbestände ist ein kontrolliertes Vokabular unerlässlich. Die »Arbeitsgemeinschaft Archäologiethesaurus« hat sich zum Ziel gesetzt, ein vereinheitlichtes, überregional verwendbares Vokabular aus klar definierten Begriffen für den gesamten deutschsprachigen Raum zu entwickeln.

Im Buchhandel erhältlich.