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Barrierefreiheit & Inklusion

Grundlagen für die Planung und Umsetzung

Landesstelle_MuseumsPraxis2019_Barrierefreiheit_und_Inklusion

Museen sind nicht nur aufgrund der gesetzlichen Vorgaben, sondern auch infolge ihres Selbstverständnisses als Orte der Begegnung und des lebenslangen Lernens angehalten, möglichst vielen Besucherinnen und Besuchern die Teilhabe am kulturellen Leben zu ermöglichen. Nach einer Einführung zu den wichtigsten rechtlichen Grundlagen, Hintergründen und Begrifflichkeiten soll in diesem Seminar daher vor allem die
Sensibilisierung für die Belange von Barrierefreiheit und Inklusion im Museum im Fokus stehen.

Im Rahmen einer Visitor Journey durch das inklusive Museum werden am Vormittag die Bedürfnisse von Besucherinnen und Besuchern mit Beeinträchtigungen thematisiert und mögliche Lösungswege erarbeitet. In einem Praxisteil am Nachmittag im Museum der Bayerischen Geschichte und in der Bayerischen Landesausstellung „100 Schätze aus 1000 Jahren“, gilt es dann, das Bewusstsein für die Herausforderungen und Chancen von Inklusion weiter zu schärfen, von den Erfahrungen vor Ort zu lernen und die dort umgesetzten Angebote auszuprobieren.

Die Teilnehmenden lernen die wichtigsten Regeln von Inklusion wie die Einbindung von Betroffenen oder das Zwei-Sinne-Prinzip kennen. Außerdem erfahren sie, wie Museen durch vielfältige, multisensorische und multimediale Zugänge zu Objekten und Inhalten der Heterogenität ihrer Besucher gerecht werden können und wie sich darüber hinaus Besucherorientierung und Servicequalität durch Barrierefreiheit und Inklusion verbessern.


DIE REFERENTIN:

Helen Schleicher M. A. ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Landesstelle tätig und berät Museen zu den Themen Inklusion und Barrierefreiheit.

Termin: Mittwoch, 23. Oktober 2019, 10.00–16.30 Uhr
Ort: Museum der Bayerischen Geschichte, Donaumarkt 1, 93047 Regensburg

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