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Inklusion in der personalen Vermittlung

Programme für Gäste mit Beeinträchtigungen

Landesstelle_MuseumsPraxis2019_Barrierefreiheit_und_Inklusion

Museen sind anspruchsvolle Kulturbetriebe, in denen die Besucher*innenorientierung hohe Priorität hat und als Querschnittsaufgabe zu verstehen ist. Vermittler*innen in Kunst- und Kulturmuseen sind versiert darin, sich flexibel auf unterschiedliche Besucher*innengruppen einzustellen. Aber vielleicht kennen sie auch Situationen, in denen sie sich wünschten, etwas mehr über Wünsche oder Bedürfnisse ihrer Gäste Bescheid zu wissen; Situationen, in denen sich Fragen wie diese stellen: Was mache ich, wenn sich eine Gruppe mit blinden oder gehörlosen Besuchenden anmeldet? Wie bereite ich die Führung vor? Wie lange soll sie dauern? Wie viele Objekte steuere ich an und wie kommuniziere ich auf Augenhöhe?

Solche und ähnliche Fragestellungen werden in dieser Veranstaltung anhand von Beispielen aus der musealen Praxis diskutiert und praktisch durchgespielt. Mit theoretischem Input und Selbsterfahrungssequenzen soll für Einschränkungen bzw. Bedürfnisse, die Besuchende haben können, sensibilisiert und gemeinsam Konsequenzen für die Führungspraxis erörtert werden.

DIE REFERENTIN: Simone Doll-Gerstendörfer M. A. ist Kulturwissenschaftlerin und mit ihrem Büro „Inklusive Kulturprojekte“ auf Barrierefreiheit, Inklusion und Diversity spezialisiert. Sie berät Museen, die ihre Zugänglichkeit für ein heterogenes Publikum verbessern wollen, konzipiert inklusive Ausstellungen und schult Mitarbeiter*innenteams von Museen sowie Gestaltungsbüros. Sie ist Lehrbeauftragte an der Professur für Museologie und Museumswissenschaften an der Universität Würzburg.

Termin: Dienstag, 22. Juni 2021, 10.00–16.30 Uhr
Ort: Graf-Luxburg-Museum, Schlossstraße 24, 97708 Bad Bocklet-Aschach

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