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Fotografien erkennen und bewahren

Grundlagenseminar zu einer empfindlichen Materialgruppe

Fotografien sind fast in jedem Museum vorhanden – von Arbeits- und Objektfotos im Rahmen der Sammlungsdokumentation bis hin zu wertvollen historischen Beständen. Oft gelangen gemischte Konvolute ans Museum – Glasplatten, Negative, Dias, Abzüge. Die verschiedenen Materialien und Techniken erfordern auch unterschiedliche Behandlungen, doch was ist was und wie geht man damit um?

Im Seminar stehen zunächst anhand von Originalen eine Vielzahl fotografischer Materialien und Verfahren im Mittelpunkt. Dabei werden kurz frühe Unikatverfahren wie Daguerreotypien und Ambrotypien vorgestellt, vor allem aber die Positivverfahren des 19. Jahrhunderts wie Abzüge auf Salz- und Albuminpapier und die Materialien des 20. Jahrhunderts wie Baryt- und PE-Papiere. Negative auf Glas und Film sowie Farbfotografien sind weitere Themen. Schwerpunkte im zweiten Teil der Veranstaltung sind dann der Umgang mit fotografischen Materialien, die Aufbewahrungsbedingungen und die Verpackung.

Die Teilnehmer können gerne Fotografien aus ihrem Bestand mitbringen!

DIE REFERENTIN: Dipl.-Ing. Marjen Schmidt studierte Fotoingenieurwesen und war u. a. als Fotorestauratorin im Agfa Foto-Historama und im Fotomuseum im Münchner Stadtmuseum tätig. Heute ist sie freiberufliche Fotorestauratorin. Sie ist Vorsitzende der Sektion Geschichte und Archive der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh).

Termin: Dienstag, 1. Oktober 2019, 9.30–17.00 Uhr
Ort: Kunstsammlungen der Veste Coburg, Veste Coburg, 96450 Coburg

Wiederholung der Veranstaltung, zuletzt 2018 in Maihingen

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Zusatzinformationen

Informationen zur Anmeldung

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos. Lediglich die Anreise und evtl. Übernachtungskosten am Veranstaltungsort gehen zu Lasten der Teilnehmer.

Aufgrund der beschränkten Kapazitäten ist eine rechtzeitige Anmeldung ratsam. Die Reihenfolge der bei uns eingetroffenen Anmeldungen entscheidet über die Vergabe der Plätze. Bitte haben Sie Verständnis, dass bei stark nachgefragten Seminaren mit limitierter Teilnehmerzahl nur zwei Personen pro Museum zugelassen werden können.

Sie erhalten von uns zeitnah eine verbindliche Zusage bzw. eine Information, sofern wir Sie auf die Warteliste setzen mussten oder das gewünschte Seminar schon ausgebucht ist.