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Die Referent*innen des
21. Bayerischen Museumstags 2021

Jakob Ackermann M. A.

Jakob Ackermann M.A. arbeitet seit 10 Jahren im Team Bildung und Vermittlung | Museumspädagogik im Fränkischen Freilandmuseum des Bezirks Mittelfranken in Bad Windsheim. Seinen Magister Artium hat er in den Fächern Theorie und Didaktik Geschichte, Alte Geschichte, Mediävistik verliehen bekommen und das 1. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien für Deutsch und Geschichte abgelegt. Zwischenzeitlich war er sowohl freiberuflich als auch als Mitarbeiter eingebunden in diverse (Forschungs-)Projekte im universitären Umfeld, hielt Workshops und Vorträge zu Geschichtskultur und Ausstellungsdidaktik und war Referent für hist.-polit. Bildung.

Jakob Ackermann beschäftigt sich heute vor allem mit transformativer Bildung und "Nachhaltigkeitsthemen", der Förderung eines reflektierten und selbstreflexiven Geschichtsbewusstseins, mit unterschiedlichen Manifestationen von Geschichtskulturen u. -politiken, Museumstheorien (speziell der sog. Neuen Museologie) und der Kombination von digitalen und analogen Vermittlungsansätzen.

Er ist Vorsitzender des Landesverbands Museumspädagogik Bayern e.V. und Sprecher der Fachgruppe Bildung für nachhaltige Entwicklung im Bundesverband Museumspädagogik e.V. sowie im Koordinations-Team des Ansbacher Kulturprogramms RESPECT zu Klimawandel, Umweltschutz und gesellschaftlicher Verantwortung.

Dr. Matthias Beitl

Matthias Beitl, Dr. phil., geboren 1967 in Wien, Studium der Volkskunde (Europäische Ethnologie) an der Universität Wien; Exportausbildung an der Wirtschaftsuniversität Wien; seit 1997 kuratorisch im Museumsbereich tätig, ab 2014 Direktor des Österreichischen Museums für Volkskunde; 2007 bis 2013 Mitglied des Vorstandes von ICME (International Committee for Museums of Ethnography); seit 2014 Vizepräsident Museumsbund Österreich; GF fourcon GmbH

Dr. Dirk Blübaum

Dr. Dirk Blübaum studierte Kunstgeschichte, Neuere deutsche Literatur, Klassische Archäologie und Niederlandistik an der Philipps-Universität Marburg und der Rijksuniversiteit te Leiden. Sein beruflicher Weg führte ihn u.a. über die wissenschaftliche Mitarbeit im Stadtmuseum Kassel hin zu der Leitung der Kunstabteilung der Zeppelin Museum Friedrichshafen GmbH. Daneben übernahm Blübaum Lehraufträge an der Universität Trier. 2009 wurde er Leiter des Staatlichen Museums Schwerin. Seit 2020 ist er Leiter der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern.

Christina Grembowicz M. A.

Christina Grembowicz M. A. studierte Geschichte/ Baugeschichte und Klassische Archäologie (RWTH Aachen, Köln, Nottingham) und erwarb sich 10 Jahre Berufserfahrung in Museen in London, z.B. als Sammlungs-Kuratorin des Museum of The Order of St John (Umzug der Sammlung während des Umbaus der historischen Gebäude, Planung der Magazine, Neu-Strukturierung der Dokumentation der gesamten Sammlung); Museumsplanung und Fundraising für Hearsum Collection UK.

Nach Tätigkeiten als Beraterin für Bildungs-und Kulturprojekte ( z.B. für das Goethe Institut London und BOP London) ist sie seit 2018 Sammlungsbetreuerin des Stadtmuseums Lindau und Mitarbeiterin im Projekt "Cavazzen", der Renovierung des historischen Museumsgebäudes und der Neugestaltung der Dauerausstellung (Sammlungsverlagerung, Einrichtung und Betrieb des neuen Depotgebäudes, Auswahl und Betreuung aller Restaurierungsprojekte, Dokumentation und Inventarisierung, Planung und Umsetzung von Digitalisierungsprojekten; Objektauswahl, Recherche und inhaltliche Mitgestaltung der Dauerausstellung in Zusammenarbeit mit dem Museumsteam, externen Designern/ Architekten, der Denkmalbehörde und Bau-Dienstleistern).

Dr. Tobias Hammerl

Dr. Tobias Hammerl ist gebürtiger Regensburger studierte an den Universitäten Regensburg und Edinburgh Volkskunde, Geschichte und Kunstgeschichte. Das Studium schloss er 2005 mit der Arbeit "Revolutionär und Popikone: Das Bild des Che Guevara als Projektionsfläche kultureller Wertigkeiten der Gegenwart" ab und wurde 2015 wurde mit der Arbeit "LEGO. Bausteine einer volkskundlichen Spielkulturforschung" promoviert.

Bereits zu Studienzeiten war er als Kulturvermittler und freier Mitarbeiter an verschiedenen Museen tätig. Zudem wirkte er an Ausstellungsprojekten etwa im Kunstforum Ostdeutsche Galerie oder im Historischen Museum der Stadt Regensburg mit. Im Jahr 2005 wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Stadtmuseums Abensberg, dessen Leitung er 2006 übernahm und bis 2019 innehatte. Seit 2020 ist er der Leiter des Freilandmuseums Oberpfalz.

Tobias Hammerl nahm beziehungsweise nimmt Lehraufträge an den Universitäten Passau und Regensburg mit Schwerpunkt Bildkulturforschung und Museologie war und ist Referent der Bayerischen Museumsakademie.

Dr. Ulrich Kernbach

Dr. Ulrich Kernbach studierte Chemie an der Freien Universität Berlin mit Abschluss Diplom Chemiker; 1995 erfolgte die Promotion zum Dr. rer. nat.

Nach Tätigkeiten als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Anorganische Chemie der Freien Universität Berlin sowie am Institut für Anorganische Chemie der LMU München absolvierte er 1996/97 ein Post-Doktorandenstudium an der Ecole Nationale Superieure de Chimie de Paris - ENSCP, Paris (Marie Curie Fellowship). Seit 1997 arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Deutschen Museums München, Stabsstelle Sonderaufgaben Generaldirektion. Ab 2000 hatte er die Stabsstelle Museumskooperationen und Europäische Projekte inne, seit 2010 ist er in der Museumsleitung für die Bereichsleitung Ausstellungen und Sammlungen verantwortlich.

2000-2005 war er Mitglied des Ecsite Annual Conference Planning Committee.

Dr. Matthias Mühling

Dr. Matthias Mühling ist Kunsthistoriker und Direktor der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau in München. Er studierte Kunstgeschichte, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft und Politikwissenschaften in Bochum und Münster. 2003-2005 war er wissenschaftlicher Assistent an der Hamburger Kunsthalle. Dort hat er Ausstellungen eingerichtet wie Selbst: Inszeniert - Künstlerselbstportraits in der Gegenwartskunst oder Samuel Beckett und die Hamburger Kunsthalle. Von 2005 bis 2013 leitete er die Abteilung Sammlungen / Ausstellungen / Forschung und war Sammlungsleiter für Kunst nach 1945 am Lenbachhaus. Sein Forschungsinteresse zeichnet sich durch einen breiten kulturwissenschhaftlichen und kunsthistorisch epochenübergreifenden Horizont aus. Als Autor und Kurator hat er zahlreiche Publikationen und Ausstellungen zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts realisiert. Zu nennen sind dabei Einzelausstellungen zum Werk von Monica Bonvicini, Angela Bulloch, Tom Burr, Pablo Bronstein, Willie Doherty, Marcel Duchamp, Maria Lassnig, Sarah Morris, Gabriele Münter, Marcel Odenbach oder Florine Stettheimer. Gruppenaustellungen hat er zum Thema Videokunst, Emotionen, Arbeit oder Mondrian und De Stijl erarbeitet.

Dr. phil. Markus Rodenberg

Dr. phil. Markus Rodenberg studierte 2007-2012 Europäische Ethnologie/ Volkskunde, Neuere Geschichte und Kulturgeographie in Würzburg; während des Studiums übte er freiberufliche Tätigkeiten bei den Museen und Galerien der Stadt Schweinfurt und im Kirchenburgmuseum Mönchsondheim aus. Seine Magisterarbeit verfasste er zum Thema "Proletarier auf dem Stahlross. Das Fahrrad auf dem Weg zum Alltagsverkehrsmittel".

2012-2015 war er wissenschaftlicher Volontär, seit 2015 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Sammlungsreferent, seit 2021 stellv. Museumsleiter im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim. 2020 Promotion zum Thema "Gelebte Räume. Behelfsheime für Ausgebombte in Franken" an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Seit 2013 hat er Lehraufträge an den Universitäten Würzburg und Eichstätt.

Seine Arbeits- und Interessenschwerpunkte sind: Sammlung/ historische Sachkultur (v. a. Landwirtschaft, Wohnkultur, Handwerk, Industrie), Hausforschung (v. a. 20. Jahrhundert), kulturwissenschaftliche Technikforschung (v. a. Verkehrsgeschichte) und Ausstellungskonzeption.

Hans-Peter Schuster Dipl.-Verww.

Hans-Peter Schuster ist Geschäftsleiter der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München. Er studierte 1994-1997 an der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Hof mit Abschluss Dipl.-Verwaltungswirt (FH). 1997-2009 war er für die Landeshauptstadt München, Personal- und Organisationsreferat, in der Ausbildungsabteilung als Sachgebietsleiter "Ausbildungsberufe" und Leiter "Ausbildungsmarketing" tätig.

Bis 2014 war er Verwaltungsleiter des Jüdischen Museums München, 2014 wechselte er zur Städtischen Galerie im Lenbachhaus, bis 2018 als Verwaltungsleiter, seither als Geschäftsleiter.

Antonia Voit M. A.

Antonia Voit studierte Neuere deutsche Literatur, Kunstgeschichte und Sinologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nach einem Volontariat bei Die Zeit Verlagsgruppe (u.a. Redaktion Zeitschrift Weltkunst) ist sie seit 2007 am Münchner Stadtmuseum, seit 2016 als Leiterin der Sammlung Angewandte Kunst, tätig. Ausstellungen: Mythos Bayern (wiss. Mitarbeit, 2004), Non plus ultra! Circus. Kunst. München (wiss. Mitarbeit, 2009), Ab nach München! Künstlerinnen um 1900 (2014), MUC / Schmuck. Perspektiven auf eine Münchner Privatsammlung (2020).

Ihre Forschungsschwerpunkte sind Geschichte des Kunstgewerbes, Münchner Kunst und Kultur in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts.

Dr. Heike Zech

Dr. Heike Zech sammelte bereits während des Studiums erste Museumserfahrungen in Häusern unterschiedlicher Größe. Ab 2002 war sie bei Sotheby's Deutschland tätig. Nach ihrer Promotion wechselte sie 2008 als Kuratorin an das Victoria and Albert Museum (V&A), London. Bis 2017 betreute sie dort als Senior Curator die Rosalinde and Arthur Gilbert Collection Europäischen Kunsthandwerks, zu deren Trustees sie heute gehört.

2017 kehrte sie nach Deutschland zurück und war zunächst in der Museumsberatung als Gebietsreferentin der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern tätig. Seit 2018 ist sie am Germanischen Nationalmuseum Sammlungsleiterin für Kunsthandwerk bis 1800 und Handwerksgeschichte, seit 2019 zudem Stellvertreterin des Generaldirektors und Leiterin des Programmbereichs Sonderausstellungen. Das Thema Nachhaltigkeit berührt alle Aspekte ihrer Tätigkeit: vom Umgang mit den Sammlungen bis hin zur nachhaltigen Ausstellungsgestaltung und Ausbildung.

Zusatzinformationen

Ansprechpartner

Christine Schmid-Egger M.A.
+49 89 21014029
Dr. Wolfgang Stäbler
+49 89 21014028