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Corona-Informationen für bayerische Museen

Corona trifft die Museen hart: monatelang keine Besucher, keine Einnahmen, kein direkter Austausch mit Kollegen und Partnern, danach ein Wechsel aus Betrieb unter Auflagen und erneuten Schließungen. Die Landesstelle hat deswegen die Seite Corona-Informationen für bayerische Museen eingerichtet, die sich, auch durch Ihre Anregungen und Fragen, laufend fortentwickeln soll.

Besprechungen vor Ort oder in den Räumen der Landesstelle können wir im Moment nur eingeschränkt durchführen, doch telefonisch und digital bleiben Ihre Ansprechpartner*innen unter den bekannten Adressen erreichbar. Alle laufenden Projekte können wir auf diesem Wege weiter betreuen, auch alle Förderanträge werden wie gewohnt bearbeitet. Bei Problemen im Kontext mit Corona versuchen wir zu helfen.

Rahmenbedingungen für den Museumsbetrieb

Gemäß dem Beschluss der Bayerischen Staatsregierung können Museen und Kultureinrichtungen gelten abhängig von der Krankenhausampel und dem Infektionsgeschehen vor Ort folgende Bedingungen für den Museumsbetrieb:

Es gilt die Fünfzehnte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung:

Fünfzehnte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung v. 23.11.2021 (BayMBl. 2021 Nr. 816)

Für die Museen ist damit ab dem 23. November (und vorerst bis einschließlich 15. Dezember) zu beachten (diese Liste ist ein erster Überblick und ersetzt nicht die Lektüre der gesamten Infektionsschutzmaßnahmenverordnung):

Angesichts des unterschiedlichen Infektionsgeschehens in den verschiedenen Regionen Bayerns wird eine regionale Hotspotregelung eingeführt. Es gilt:

In Landkreisen und kreisfreien Städten, die eine 7-Tage-Inzidenz von 1.000 überschreiten, gilt ein regionaler Hotspot-Lockdown. Das bedeutet insbesondere auch die Schließung aller Kulturstätten und die Untersagung aller Veranstaltungen.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz von unter 1.000 gilt:

Museen und Ausstellungen sind nur nach 2G plus zugänglich, d.h. Personen, die geimpft und genesen sind (oder noch nicht zwölf Jahre und drei Monate alt sind) und zusätzlich über einen Testnachweis (PCR, Antigen oder Selbsttest unter Aufsicht) verfügen.

  • Getesteten Personen stehen Kinder bis zum sechsten Geburtstag und Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen unterliegen, gleich.
  • Testnachweise: PCR-Test vor höchstens 48 Stunden durchgeführt, Schnelltest und Selbsttest unter Aufsicht vor höchstens 24 Stunden durchgeführt
  • Zudem gilt FFP2-Maskenpflicht, für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren medizinische Maske, für Beschäftigte unverändert nach den arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen
  • Beschäftigte, die weder geimpft noch genesen sind und die Kundenkontakt haben, müssen an mindestens zwei Tagen pro Woche über einen negativen PCR-Test verfügen (§ 4 Abs. 4 der 15. BayIfSMV).

In allen Bereichen, in denen 2G plus zur Anwendung kommt (insbesondere auch kulturelle und andere Veranstaltungen in öffentlichen Räumlichkeiten, Tagungen usw.) gelten Personenobergrenzen. In Anspruch genommen werden dürfen maximal 25 % der Kapazität. Die zulässigen Besucherzahlen bestimmen sich jedenfalls nach dem vorhandenen Raum, bei dem ein Mindestabstand von 1,5m zuverlässig gewahrt wird.

Ergänzend wird darauf hingewiesen, dass der Zugang zu außerschulischen Bildungsangeboten einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung gemäß § 5 der 15. BayIfSMV nur durch Personen erfolgen darf, die geimpft oder genesen oder noch nicht zwölf Jahre und drei Monate alt sind (2G).

Finanzielle Hilfen und Informationen

Kulturtourismus in Corona-Zeiten

Sorgen und Hoffnungen treiben die Museen aktuell um, wenn sie an den Kulturtourismus denken. Sorgen, dass die Touristen gänzlich ausbleiben und damit deutlich weniger an Ticketerlösen in der jährlichen Bilanz zu finden sein werden. Hoffnungen aber auch, dass die Deutschen als Reiseweltmeister in diesem Jahr auf Flugreisen ins Ausland verzichten werden und nun intensiv ihr eigenes Land und seine (Kultur-) Schätze entdecken wollen...

Eine Einordnung von Martin Spantig, Projektleiter „Museum & Tourismus“ (PDF, nicht barrierefrei)

Digitale Fortbildungsangebote

Trotz aller Einschränkungen: Die Landesstelle lädt auch 2021 zu ihren Seminaren der Reihe "MuseumsPraxis", digital und analog, ein.
Mehr Infos »

Weitere kostenlose digitale Fortbildungsangebote anderer Anbieter:

Die Krise nutzen: Unsere Themenportale

Nutzen Sie die Zeit des eingeschränkten Betriebs für Dinge, die sonst oft liegen bleiben. Auf diesen Seiten finden Sie weiterführende Informationen und Hilfestellungen rund um zentrale Themen der Museumsarbeit:

https://www.museen-in-bayern.de/die-landesstelle/beratungundservice/projekte/standard-titel/themenportal-digitalisierung.html
Themenportal Digitalisierung
https://www.museen-in-bayern.de/die-landesstelle/beratungundservice/projekte/inventarisation-edv-einsatz/themenportal-inventarisierung.html
Themenportal Inventarisierung
https://www.museen-in-bayern.de/die-landesstelle/beratungundservice/projekte/museumsdidaktik-bildung-und-vermittlung/themenportal-vermittlung.html
Themenportal Bildung und Vermittlung
https://www.museen-in-bayern.de/die-landesstelle/beratungundservice/projekte/inklusion/themenportal-inklusion/themenportal-inklusion.html
Themenportal Digitale Barrierefreiheit
https://www.museen-in-bayern.de/die-landesstelle/beratungundservice/projekte/provenienzforschung/themenportal.html
Themenportal Provenienz-
forschung
https://www.museen-in-bayern.de/die-landesstelle/beratungundservice/projekte/nachhaltigkeit.html
Themenportal nachhaltige Museumsarbeit

Hinweise zu Kommunikation und Projektorganisation

In Zeiten von Dienstreise-, Kontakt- und Versammlungsbeschränkungen müssen wir unsere Arbeitsprozesse neu denken, Besprechungen müssen oft ins Digitale verlagert werden.

Wer sich mit den möglichen Instrumenten der digitalen Projektarbeit auseinandersetzen möchte und Tools für Videokonferenzen, gemeinsame Dokumentarbeit oder Terminkoordination sucht, findet eine gute, hilfreiche Zusammenstellung im digitalen Werkzeugkasten für Kulturvereine.

Mehr Infos im Themenportal Digitalisierung »

Umfragen zu Corona und Museen

Das Network of European Museum Organisations (NEMO) und der internationale Museumsverbund ICOM haben Informationen über die Effekte von COVID-19 auf die Museen gesammelt. Welche Auswirkungen auf Budgets und Projekte, welche Umstrukturierungen und neuen Angebote für Besucher gab es? Die Ergebnisse sind mittlerweile veröffentlicht.

Report der Umfrage von NEMO »

Report der Umfrage von ICOM »

Inspirierende Museumsangebote mit @InfopointBayern und #MuseenInBayern teilen

Der Infopoint Museen & Schlösser in Bayern präsentiert Museumstipps, Ausflugsperlen, neue Ausstellungen und Wissenswertes aus der bayerischen Museumslandschaft. Auf dem Blog Museumsperlen finden Sie ebenso digitale Angebote der bayerischen Museen gesammelt und spannende Einblicke hinter die Museumskulissen!

Vernetzen Sie Ihre Museen und Ihre in diesen Zeiten oft kurzfristig angekündigten Angebote (ob analog, hybrid oder digital) jederzeit gern mit @InfopointBayern und #MuseenInBayern. Auf Instagram, Facebook, Twitter sowie Pinterest teilt, platziert und unterstützt das Infopoint-Team Ihre Postings sehr gern! Gerne können Sie uns Themenvorschläge und Ergänzungen mit mehr Vorlauf für den Redaktionsplan liefern:

Mehr Infos zum Mitmachen »

Corona – eine Krise als zeitgeschichtliches Sammlungsthema

Die derzeitige Krise stellt eine scharfe Zäsur im persönlichen wie auch wirtschaftlichen Leben der Bevölkerung dar und wird langfristige Auswirkungen haben. In zukünftigen Ausstellungen nicht nur zur Medizin- und Zeitgeschichte allgemein, sondern auch zur Stadt- oder Regionalgeschichte wird sie thematisiert werden müssen. Insofern sollten Museen daran denken, rechtzeitig die Situation zu dokumentieren.

Das kann zunächst durch Fotos von menschenleeren Plätzen, im Sicherheitsabstand an Kassen anstehenden Menschen und leeren Regalen erfolgen, durch das Aufbewahren von Verlautbarungen, Flugblättern o. ä., aber auch durch das Sammeln von Gegenständen wie „Bleibt zuhause!“-Transparenten oder Beispielen von in örtlichen Initiativen angefertigten Schutzmasken. Natürlich sind das eingeschränkte persönliche und familiäre Leben, die Betreuung von Kindern oder Kranken sowie wirtschaftliche Auswirkungen wichtige Aspekte. Interviews wären eine sinnvolle mediale Ergänzung.

Unter dem Arbeitstitel „COVID – Eine Dokumentation“ initiierte das Haus der Europäischen Geschichte ein Projekt mit dem Ziel, das Leben in Europa während der Pandemie zu dokumentieren. Nun macht das Projektteam die Erfahrungen und Ergebnisse verschiedener Museumssammlungen öffentlich zugänglich. So können die eigenen Erfahrungen zu denen von Menschen in ganz Europa in Beziehung gesetzt, ihnen gegenübergestellt und mit ihnen verglichen werden.

Zusatzinformationen

Landesstelle
für die nichtstaatlichen
Museen in Bayern

Alter Hof 2
80331 München

Telefon: +49 89 2101400
Fax: +49 89 21014040
E-Mail: landesstelle@remove-this.blfd.bayern.de

Dienststelle Weißenburg
Obere Stadtmühlgasse 1
Eingang: Bortenmachergasse
91781 Weißenburg

Telefon: +49 9141 700940
Fax: +49 9141 7009430

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