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Corona-Hilfen für bayerische Museen

Corona traf die Museen hart: monatelang keine Besucher, keine Einnahmen, kein direkter Austausch mit Kollegen und Partnern, danach Betrieb nur unter Auflagen. Die Landesstelle hat deswegen die Seite Corona-Hilfen für bayerische Museen eingerichtet, die sich, auch durch Ihre Anregungen und Fragen, laufend fortentwickeln soll.

Informationen zur Wiedereröffnung der Museen in Bayern, Hinweise zu Hygienekonzepten und der Durchführung von Führungen sowie Maßnahmen der Kontaktverfolgung finden Sie unter Wiederaufnahme des Museumsbetriebes. Darüber hinaus haben wir eine Einordnung zum Kulturtourismus in Corona-Zeiten von Martin Spantig, des Projektleiters "Museum & Tourismus", veröffentlicht.

Unter Finanzielle Hilfen und Informationen finden Sie Hinweise auf finanzielle Unterstützung für die Museen und freiberuflich Tätige sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ).

Besprechungen vor Ort oder in den Räumen der Landesstelle können wir im Moment nur eingeschränkt durchführen, doch telefonisch und digital bleiben Ihre Ansprechpartner*innen unter den bekannten Adressen erreichbar. Alle laufenden Projekte können wir auf diesem Wege weiter betreuen, auch alle Förderanträge werden wie gewohnt bearbeitet. Bei Problemen im Kontext mit Corona versuchen wir zu helfen.

Wie Sie selbst Besprechungen im digitalen Raum organisieren können, erfahren Sie unter Hinweise zu Kommunikation und Projektorganisation.

Unsere Fortbildungen können wir im Herbst wieder teilweise als Präsenzveranstaltungen abhalten. Einige bieten wir in digitaler Form an; daneben möchten wir Sie auf weitere digitale Fortbildungsangebote verweisen. Informationen hierzu finden Sie unter 
Digitale Fortbildungsangebote

Wenn der Besuchsbetrieb noch nicht wieder in vollem Umfang aufgenommen ist, gibt es Zeit für Dinge, die sonst oft liegen bleiben: Digitalisierung fortentwickeln, Sammlungen inventarisieren, Provenienzforschung betreiben oder an den Bildungs- und Vermittlungsangeboten arbeiten. Welche Chancen sich hieraus für die Museen ergeben, und wie die Landesstelle Sie dabei unterstützen könnte, erfahren Sie unter
Die Krise nutzen: Unsere Themenportale.

Oder vielleicht möchten Sie auch die Möglichkeit nutzen, mit Ihren Besucher*innen verstärkt online in Verbindung zu bleiben? Der Blog Museumsperlen des Infopoint Museen & Schlösser in Bayern hilft Ihnen dabei mit inspirierenden Beispielen.

Schließung der Museen

Gemäß dem Beschluss der Bayerischen Staatsregierung müssen ab Montag, den 2. November 2020 sämtliche Museen und Kultureinrichtungen für zunächst 4 Wochen schließen.

Ausgenommen sind Museumsbibliotheken, -archive und Museumsshops, wenn diese klar vom Rest des Museums abgegrenzt sind und sichergestellt ist, dass Nutzer und Kunden den musealen Ausstellungsbereich nicht betreten können. Beim Betrieb der Museumsbibliotheken und -archive ist durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich zwischen den Nutzern ein Mindestabstand von 1,5m eingehalten werden kann. Darüber hinaus wird darum gebeten, weitere Vorkehrungen zu treffen, die das Ansteckungsrisiko reduzieren, wie ausreichende Belüftung, Zurverfügungstellung von Desinfektionsmittelspendern sowie ggf. Einsatz von Trennscheiben.
Beim Betrieb von Museumsshops sind die Regelungen des § 12 Abs. 1 8. BayIfSMV zu beachten:

Achte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung v. 30.10.2020 (zu Museen: § 23)

Sobald ein Museumsbetrieb wieder möglich ist, erhalten Sie hier Informationen zu den entsprechenden Regelungen. 

Kulturtourismus in Corona-Zeiten

Sorgen und Hoffnungen treiben die Museen aktuell um, wenn sie an den Kulturtourismus im Jahre 2020 denken. Sorgen, dass die Touristen gänzlich ausbleiben und damit deutlich weniger an Ticketerlösen in der jährlichen Bilanz zu finden sein werden. Hoffnungen aber auch, dass die Deutschen als Reiseweltmeister in diesem Jahr auf Flugreisen ins Ausland verzichten werden und nun intensiv ihr eigenes Land und seine (Kultur-) Schätze entdecken wollen...

Eine Einordnung von Martin Spantig, Projektleiter „Museum & Tourismus“

Die Krise nutzen: Unsere Themenportale

Nutzen Sie die Zeit des eingeschränkten Betriebs für Dinge, die sonst oft liegen bleiben. Auf diesen Seiten finden Sie weiterführende Informationen und Hilfestellungen rund um zentrale Themen der Museumsarbeit:

Themenportal Digitalisierung
Themenportal Inventarisierung
Themenportal Provenienzforschung
Themenportal Bildung und Vermittlung

Hinweise zu Kommunikation und Projektorganisation

In Zeiten von Dienstreise-, Kontakt- und Versammlungsbeschränkungen müssen wir unsere Arbeitsprozesse neu denken, Besprechungen müssen oft ins Digitale verlagert werden.

Wer sich mit den möglichen Instrumenten der digitalen Projektarbeit auseinandersetzen möchte und Tools für Videokonferenzen, gemeinsame Dokumentarbeit oder Terminkoordination sucht, findet eine gute, hilfreiche Zusammenstellung im digitalen Werkzeugkasten für Kulturvereine.

Mehr Infos im Themenportal Digitalisierung »

NEMO-Umfrage zu Corona und Museen

Das Network of European Museum Organisations (NEMO) hat in einer Umfrage im März und April 2020 Informationen über die Effekte der Corona-Krise auf die Museen gesammelt. Welche Auswirkungen auf Budgets und Projekte, welche Umstrukturierungen und neuen Angebote für Besucher gab es? Die Ergebnisse hat NEMO mittlerweile veröffentlicht.

Mehr Infos »

#ClosedButActive

Aufgrund der aktuellen Krisensituation sind die Museen vorerst bis zum 30. November 2020 geschlossen. Infopoint und Münchner Kaiserburg sind vorerst ebenfalls geschlossen. Wie ermöglichen Museen in dieser Zeit den Zugang zu ihren Schätzen? Nachhaltig im Blogmagazin-Format auffindbar sind die „Kultur digital“-Übersichten, die Links zu Online-Ausstellungen und -Führungen, Podcasts sowie viele kreative Angebote – auch speziell für Kinder – beinhalten. Nutzen Sie unsere Plattform verstärkt!

Mehr Infos zum Mitmachen »

Corona – eine Krise als zeitgeschichtliches Sammlungsthema

Die derzeitige Krise stellt eine scharfe Zäsur im persönlichen wie auch wirtschaftlichen Leben der Bevölkerung dar und wird langfristige Auswirkungen haben. In zukünftigen Ausstellungen nicht nur zur Medizin- und Zeitgeschichte allgemein, sondern auch zur Stadt- oder Regionalgeschichte wird sie thematisiert werden müssen. Insofern sollten Museen daran denken, rechtzeitig die Situation zu dokumentieren. Das kann zunächst durch Fotos von menschenleeren Plätzen, im Sicherheitsabstand an Kassen anstehenden Menschen und leeren Regalen erfolgen, durch das Aufbewahren von Verlautbarungen, Flugblättern o. ä., aber auch durch das Sammeln von Gegenständen wie „Bleibt zuhause!“-Transparenten oder Beispielen von in örtlichen Initiativen angefertigten Schutzmasken. Natürlich sind das eingeschränkte persönliche und familiäre Leben, die Betreuung von Kindern oder Kranken sowie wirtschaftliche Auswirkungen wichtige Aspekte. Interviews wären eine sinnvolle mediale Ergänzung.

Zusatzinformationen

Landesstelle
für die nichtstaatlichen
Museen in Bayern

Alter Hof 2
80331 München

Telefon: +49 89 2101400
Fax: +49 89 21014040
E-Mail: landesstelle@remove-this.blfd.bayern.de

Dienststelle Weißenburg
Obere Stadtmühlgasse 1
Eingang: Bortenmachergasse
91781 Weißenburg

Telefon: +49 89 21014072
Fax: +49 89 21014080

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