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Themenportal Bildung und Vermittlung

Der Bereich "Bildung und Vermittlung" ist von der Corona-Krise besonders stark betroffen, arbeiten hier doch viele Honorarkräfte bzw. Solo-Selbstständige, für die nun Einnahmen aus Führungen und Veranstaltungen wegfallen.

Unterstützung für Bildung und Vermittlung in den nichtstaatlichen Museen in Bayern

Um die Vermittlung in den nichtstaatlichen Museen in Bayern auch in Corona-Zeiten weiter zu stärken und zu festigen, kann die Landesstelle, wie bereits bisher, finanzielle Unterstützung für neue Bildungs- und Vermittlungskonzepte, museumspädagogische Modellprojekte oder auch die Planung und Einrichtung von museumspädagogischen Räumen gewährleisten. Nehmen Sie gerne per E-Mail oder telefonisch Kontakt mit der zuständigen Referentin auf. – Wir finden eine Lösung.

Digitale Formate in der Vermittlung

Wie kann man mit seinen Besucher*innen zumindest digital in Verbindung bleiben? Dazu haben sich die bayerischen Museen schon einige Formate einfallen lassen. Einen ersten Überblick gibt unser Infopoint Museen & Schlösser in Bayern in seinem Blog Museumsperlen.

Als mögliche digitale Vermittlungsformate sind hier beispielsweise aufgeführt:

  • Online-Rundgänge
  • Kurzvorstellungen von Museumsobjekten
  • Kunstsprechstunde
  • spezielle Angebote für Kinder mit Aktivteil
  • Podcasts und Videos

Weitere Ideen und Beispiele für digitale Vermittlungsprojekte sind willkommen über infopoint@remove-this.museen-in-bayern.de!

Einmal selbst mit Smartphone oder Tablet einen Podcast oder kurzen Videoclip im Museum zu erstellen ist gar nicht so schwierig. Einen "Werkzeugkasten" findet man beispielsweise auf den Internetseiten des Medienzentrums München / JFF – Jugend Film Fernsehen e. V. 

Mehr Infos zu digitaler Vermittlung im Themenportal Digitalisierung »

Konzeptionelle Arbeit in der Vermittlung

Die Besucher*innen werden wieder ins Museum kommen. Die Zeit bis dahin bietet die Chance, sich der konzeptionellen Arbeit zuzuwenden – sei es, um eine Vermittlungsstrategie zu entwickeln oder auch das bisherige Vermittlungsangebot auf den Prüfstand zu stellen. 

Bei der Entwicklung neuer museumspädagogischer Programme ist es sinnvoll, schon von Anfang an die Rahmenbedingungen vor Ort, die Ressourcen und die Möglichkeiten des Museums in den Blick zu nehmen – die Landesstelle bietet hierzu eine Checkliste an.

Ein hilfreiches Instrument, das sowohl im eigenen Haus, aber auch gegenüber Museumsträger, Politik und Öffentlichkeit für Transparenz sorgt und die Bedeutung der Bildungsarbeit am Museum unterstreicht, ist das Bildungskonzept (museum heute 49). 

Welche Fähigkeiten sollen die Teilnehmenden eines bestimmten Vermittlungsangebots erlangen? Für welche Zielgruppen sind welche Lernergebnisse realistisch? Für die Beantwortung solcher Fragen eignet sich das Modell der "Generic Learning Outcomes" (GLO) (museum heute 52).

Zusatzinformationen

Museumspädagogik

Christine Schmid-Egger M.A.
+49 89 21014029

Telefonsprechstunde

Themenbereich: Vermittlung
Jeden Montag, 10-12 Uhr

Um eine vorherige Terminabsprache per E-Mail wird gebeten.