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SMÄK - Staatliches Museum Ägyptischer Kunst

Das Original des falkenköpfigen Gottes, halb Mensch, halb Tier, steht im SMÄK, dem Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst - doch sein Zwilling, eine lebensgroße Horus-Replik, erstaunt die Besucher*innen nun im Alten Hof und lässt sie in ägyptische Welten abtauchen.

Ein Abtauchen in ägyptische Welten ist nahezu wörtlich gemeint, denn das SMÄK hat keine Mühen gescheut und den Infopoint in ein dunkles Tuch gehüllt, das den Sichtbeton des spektakulären Neubaus im Kunstareal München anklingen lässt. Davor sind neben Horus weitere ägyptische Figuren und das Modell eines Tempels aus den Grabungen in Naga (Sudan) ausgestellt. Eine Medienstation macht die Jahreszeiten mit Überschwemmung und Bepflanzung des Niltals im alten Ägypten sichtbar. Zum Mitnehmen gibt es ein ägyptisches Rätselheft für Kinder und den Plan einer "Altägypten in München"-Spurensuche, die alle dazu einlädt einen Rundgang vom Alten Hof zum Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst (SMÄK) im Kunstareal zu machen. Das SMÄK zählt nicht nur zu den wichtigsten ägyptischen Sammlungen, sondern konzentriert sich auf die Präsentation altägyptischer Kunst und der Auseinandersetzung mit ihr. Ein weiteres Merkmal ist der Dialog mit Werken der modernen und zeitgenössischen Kunst. Manche sind in die Dauerausstellung einbezogen, andere werden in Sonderausstellungen gezeigt wie aktuell "Ugo Dossi. Zeichen und Wunder" (bis 27.6.2021).

Für das Ägyptische Museum ist es etwas ganz Besonderes im "Alten Hof", der ehemaligen Herzogsburg der Wittelsbacher, zu Gast zu sein. Denn Herzog Albrecht V. hatte direkt nebenan im ehemaligen Marstallgebäude, der "Alten Münze" (heute Landesamt für Denkmalpflege), 1567 seine herzogliche Kunstkammer einrichten lassen, die bereits ägyptischen Stücke aufwies. Viel später, im Jahre 1815, legte Ludwig I. den Grundstein für die Museumssammlung als er die lebensgroße Horus-Stand-Schreitfigur erwarb. Vor mehr als 50 Jahren, am 15. Juli 1970, erhielten diese Horus-Statue und viele andere Aegyptiaca im Hofgartentrakt der Residenz eine erste gemeinsame Heimstatt, in der sie dem Publikum zugänglich gemacht wurden. 2013 dufte die Sammlung umziehen in ein auf ihre Werke maßgeschneidertes Gebäude im Kunstareal. 

Mehr über das heutige Ägyptische Museum und seine zahlreichen Angebote ist im Gastbeitrag Frag den Ägypter – 51 Jahre SMÄK! auf dem Blog Museumsperlen zu entdecken.

Sehr ans Herz bzw. Ohr legen wir allen die neue 8. Folge des Museumspodcasts "Auf die Ohren!", in der Dr. Arnulf Schlüter und Roxane Bicker vom Ägyptischen Museum die Hintergrundgeschichten der bei uns ausgestellten Schaustücke besprechen und euch auf einen kurzweiligen 30-min-Spaziergang mit ägyptischen München-Momenten mitnehmen!

Tipp: alle Besucher*innen kommen sonntags für 1 € ins SMÄK - Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben jederzeit freien Eintritt - alle (Frei)Tickets sind momentan online zu erwerben, 1€-Tickets immer erst am Freitag zuvor ab 12 Uhr.

Das SMÄK (Gabelsberger Straße 35, 80333 München) ist Dienstags von 10 bis 20 Uhr länger Abends geöffnet (ansonsten: Mi.-So. und an Feiertagen von 10-18 Uhr).

Abbildung: Stand-Schreitfigur Horus, um 1360 v. Chr., Foto: Staatliches Museum Ägyptischer Kunst, Marianne Franke

 

 

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