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Zum Künstler wird man nicht geboren, sondern gemacht.

Vortrag

Die deutsche Literaturwissenschaftlerin Barbara Vinken hält im Rahmen der Ausstellung "Markus Lüpertz“ einen Vortrag zum Thema Selbstdarstellung von Künstlern.
"Die Kunstautonomie verdankt sich seit Vasaris Viten der Stilisierung und Selbststilisierung von Künstlern. Als Divus betritt der Künstler die Bühne, er wird zum Originalgenie, zum Malerfürsten, zum Dandy, sein Leben als Dauerinszenierung der Inszenierung Gesamtkunstwerk." (Barbara Vinken)
Barbara Vinken unterrichtet Allgemeine Literaturwissenschaft und Romanistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die Zeitschrift Monopol nannte sie die "glamouröseste Professorin Deutschlands“. In vieldiskutierten Veröffentlichungen und Podiumsdiskussionen nimmt Barbara Vinken Stellung zu gesellschaftsrelevanten Fragen der Frauen- und Familienpolitik und analysiert vor historischem Hintergrund, welche Rolle z.B. der Mode, Pornografie oder Körperinschriften heute zukommt. Mode ist für Barbara Vinken ein "bisschen eine Amour fou“ und "die interessanteste Weise, wie die Gesellschaft Körperbilder verhandelt."

Organisatorisches

Veranstaltungstyp: Vortrag
Zielgruppe: alle
Sprache: deutsch
Anmeldung erforderlich: Nein
Kostenpflichtig

Termine

Die Veranstaltung findet statt:

  • 09.10.2019, um 19:00 Uhr

Haus der Kunst

Prinzregentenstr. 1
80538 München
Tel. 089/21127-113
Email mail@hausderkunst.de
Webseite http://www.hausderkunst.de