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Gäubodenmuseum

Straubing, kreisfreie Stadt / Niederbayern

Straubinger Schatzfund
Straubinger Schatzfund

Gäubodenmuseum

Fraunhoferstraße 23
94315 Straubing

Tel. 09421/9741-10
Fax 09421/9741-29
Email
gaeubodenmuseum@straubing.de
Webseite
http://www.gaeubodenmuseum.de/

Öffnungszeiten

Di.-So. 10.00-16.00

teilw.
Museumsshop

Beschreibung

Mit dem Gäubodenmuseum verbindet man vor allem Eines: den „Straubinger Römerschatz“, einen der bedeutendsten römischen Funde in Deutschland. Die einst in einem Kessel vergrabenen Gesichtshelme, Beinschienen und Rossstirnen bilden heute den größten bekannten Komplex römischer Paraderüstungen. Doch auch sonst glänzt das Museum durch seinen hervorragenden Bestand an Exponaten aus der Römerzeit. „Sorviodurum“ war ein bedeutender Militärort an der raetischen Donaugrenze, und die Ausstellung zeigt, wie, wo und wovon die hier stationierten Soldaten lebten, woran sie glaubten und wie sie ihre Toten verehrten. Doch die Gegend war schon lange vor den Römern besiedelt, und so kann das Gäubodenmuseum mit seinen Sammlungen 7000 Jahre Menschheitsgeschichte lückenlos in hoher Qualität präsentieren. Die Chronologie der Ausstellungen führt von der Jungsteinzeit und der frühbronzezeitlichen „Straubinger Kultur“ bis hin zur Keltenzeit. Auf die Römerabteilung folgen „die frühen Baiern im Straubinger Land“: Reiche Funde aus einem bajuwarischen Gräberfeld zeigen die große Bedeutung Straubings im Frühmittelalter. „Unter Kurfürst und König” behandelt die Entwicklung der Stadt von der Mitte des 17. Jh. bis zum Ende des Königreichs Bayern 1918. Den Abschluss bildet ein Querschnitt des reichen sakralen Kunstschaffens im Straubinger Raum von der Romanik bis zum Rokoko. Zeichen der Volksfrömmigkeit verdeutlichen die Verbindung der Religion mit dem Leben der einfachen Leute.