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Fleißerhaus

Ingolstadt, kreisfreie Stadt / Oberbayern

Porträt Marieluise Fleißers, ca. 1926
Porträt Marieluise Fleißers, ca. 1926
Foto: Stadtarchiv Ingolstadt, Lotte Jacobi, Berlin
Das Fleißerhaus, Dokumentationsstätte über die Ingolstädter Literatin Marieluise Fleißer (1901–1974), überzeugt nach langjähriger Komplettsanierung des denkmalgeschützten Geburtshauses durch eine deutlich größere Ausstellungsfläche und eine allumfassende Neukonzipierung.
Neben der Geschichte des im 15. Jh. erbauten Hauses bringen sieben Themenräume Leben und Werk der Autorin den Besucherinnen und Besuchern nahe. Schwerpunkt hierbei bildet die außergewöhnliche Sprache, die sich sicht-, hör- und lesbar als sog. „Fleißer-Ton“ bzw. „Fleißer-Stimme“ durch das ganze Haus zieht. Zu ihrem literarisch zeitlosen Schaffen trägt auch die Person der Marieluise Fleißer selbst verblüffend aktuelle Züge – als Allroundtalent betätigte sie sich u.a. als Stoffdesignerin und entwarf farbenfrohe Muster, welche heute die Wände des Museums zieren.
Mit ihrer zum Teil schonungslosen Thematisierung von Gewalt gegen Frauen griff sie schon damals den grundlegenden Bestrebungen der Frauenbewegung der 1960er bis 80er Jahre voraus. Durch den Besuch der Ausstellung wird auch den bis dato mit dem Leben und Werk der Literatin weniger Vertrauten klarer, warum etwa Elfriede Jelinek „die Fleißer“ als wichtigste deutschsprachige Schriftstellerin des 20. Jahrhunderts titulierte.
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Fleißerhaus

Kupferstraße 18
85049 Ingolstadt
Tel. 0841/305-1880
Fax 0841/305-1888
Email stadtmuseum@ingolstadt.de
Webseite http://www.ingolstadt.de/stadtmuseum/reload_frameset.cfm?url=http%3A//www.ingolstadt.de/stadtmuseum/documents/fleisserhaus_mi.htm

Öffnungszeiten

Di.-Fr. 9.00-12.00, Sa.-So. 10.00-16.00

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