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Erika Mann. Kabarettistin - Kriegsreporterin - politische Rednerin

11.10.2019 - 30.06.2020

Erika Mann, 1948
Foto: , Florence Homolka
Mit einer erstmaligen Einzelausstellung widmet sich die Monacensia im Hildebrandhaus dem Leben und Werk von Erika Mann (1905-1969), der ältesten Tochter von Katia und Thomas Mann. Im Mittelpunkt steht Erika Manns konsequentes Eintreten für Freiheit und Demokratie.

Sie gehörte der "tänzerischen Generation" der Zwanziger Jahre an, verkörperte die neue Frau, schrieb launige Feuilletons für die Zeitung, fuhr Autorennen, liebte Theaterskandale und genoss das Leben als Tochter aus berühmtem Hause in vollen Zügen. Der heraufziehende Nationalsozialismus öffnete ihr politisch die Augen. Fortan sieht Erika Mann ihre selbst gestellte Aufgabe in der politischen Aufklärung und fürchtet keine Konflikte. Mit ihrem Kabarett "Die Pfeffermühle" feiert sie im Januar 1933 in München große Erfolge.

Die Ausstellung "Erika Mann. Kabarettistin – Kriegsreporterin - politische Rednerin" präsentiert biografische Dokumente, Briefe, Manuskripte, Fotografien sowie Filmaufnahmen und Originaltöne einer bis an ihr Lebensende kämpferischen Frau, die für die Geschichte des 20. Jahrhunderts fesselnd und repräsentativ und für die Gegenwart höchst aktuell ist. Der Großteil der gezeigten Exponate entstammt dem umfangreichen literarischen Nachlass von Erika Mann, der in der Monacensia im Hildebrandhaus aufbewahrt wird.


Monacensia. Literaturarchiv und Bibliothek

Maria-Theresia-Str. 23
81675 München
Tel. 089/4194720
Email monacensia.info@muenchen.de
Webseite http://www.muenchner-stadtbibliothek.de/monacensia