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Gewappnet für die Ewigkeit. Nürnberger Totenschilde des Spätmittelalters

28.03.2019 - 06.01.2020

Totenschild des Hieronymus Kress, 1477/78,Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg.
Foto: Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Monika Runge
Totenschilde sind Gedenktafeln, die zur Erinnerung an verstorbene männliche Mitglieder des Adels und des ratsfähigen Bürgertums in Kirchenräumen aufgehängt wurden.
Das Germanische Nationalmuseum verfügt mit 153 Totenschilden des 14. bis 17. Jahrhunderts über den umfangreichsten, museal verwahrten Bestand dieser Objektgattung weltweit. Drei Jahre lang wurden die außergewöhnlichen Objekte untersucht, um neue Einblicke in die Memorial- und Repräsentationskultur städtischer Eliten sowie in die Arbeitsweise von zeitgenössischen handwerklich-künstlerischen Betrieben zu gewinnen. Eine Auswahl der Totenschilde mit den neu gewonnenen Erkenntnissen zeigt die Präsentation in der Kartäuserkirche.

Germanisches Nationalmuseum

Kartäusergasse 1
90402 Nürnberg
Tel. 0911/1331-0
Email info@gnm.de
Webseite http://www.gnm.de