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Schloss Höchstädt mit Ausstellung zur Schlacht von Höchstädt 1704
Höchstädt a. d. Donau - Dillingen a. d. Donau / Schw.

Beschreibung:
Pfalzgraf Philipp Ludwig v. Neuburg errichtete die Vierflügelanlage mit runden Ecktürmen als Witwensitz seiner Gemahlin 1589 bis 1603. Gebaut haben Schloss Höchstädt an der oberen Donau der Pfalz-Neuburgische Hofbaumeister Sigmund Doctor und der Graubündner Maurermeister Gilg Vältin. Das Schloss wurde 1979 vom Freistaat Bayern erworben, um die bedeutende Anlage der Renaissance zu erhalten und kulturell zu nutzen. Seit 2004 zeigt die Bayerische Schlösserverwaltung hier eine Dauerausstellung zum Thema „Brennpunkt Europas 1704. Die Schlacht von Höchstädt – The Battle of Blenheim“. Spannend und eindringlich informiert diese über die Schlacht und ihr politisches Umfeld. Sie zeigt das Ringen der Großmächte um die Vorherrschaft in Europa um 1700, als für einen Moment Bayerns Aufstieg zur Weltmacht nahe war. Funde vom Schlachtfeld vergegenwärtigen die Dimensionen des Gemetzels. Neben dem Schlachtgeschehen stehen die Konventionen der Kriegführung im 18. Jh., die Bedeutung von Waffentechnik, Organisation und Versorgung der Armeen. Gefragt wird aber auch nach dem Schicksal der einfachen Soldaten und dem der Bevölkerung in Schwaben und Bayern. Mit der Ausstellung bietet Schloss Höchstädt den idealen Ausgangspunkt für Exkursionen auf das historische Schlachtfeld. Im Erdgeschoss präsentiert der Bezirk Schwaben u. a. in den ehemaligen Räumen von Küche und Bad wechselnde Ausstellungen zur schwäbischen Geschichte und Kulturgeschichte.

Adresse:

89420 Höchstädt a. d. Donau
Tel. 09074/9585-700
Tel. 08431/64430 (Schlossverwaltung Neuburg)
Fax 09074/9585-791
svneuburg@bsv.bayern.de


Geöffnet:
April-Sept. Di.-So. 9.00-18.00,
Führungen Kapelle Okt.-März: 1. u. 3. So. im Monat 14.00-17.00 u. n. Vereinb.


Ausstellungen:
01. April 2012 bis 30. Sept. 2012
Via Romana – Schwaben zur Römerzeit
Die Ausstellung vermittelt lebendig die Antike und lädt zur Erkundung der Römerzeit ein. An acht Themenstationen mit zahlreichen Exponaten, Reproduktionen und Inszenierungen werden Geschichte und Kultur der Römer "begreifbar".


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