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Buchheim Museum der Phantasie
Bernried - Weilheim-Schongau / Obb.

Beschreibung:
Das für die Sammlungen des Malers, Fotografen, Verlegers und Kunst- und Romanautors Lothar-Günther Buchheim errichtete Museumsgebäude (Architekt Günter Behnisch) liegt nördlich von Bernried am Ufer des Starnberger Sees. Die berühmte Expressionistensammlung mit ihrem breiten Spektrum – der Bogen spannt sich von Gemälden und Grafiken der „Brücke“-Maler (Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein, Emil Nolde und Otto Mueller) über Werke von Einzelgängern wie Max Beckmann, Lovis Corinth oder Christian Rohlfs bis zu den beißenden Gesellschaftssatiren von Otto Dix oder George Grosz – bildet den Kern der Buchheim’schen Sammlungen. Um die Expressionisten gruppieren sich „Nebensammlungen“ mit Kunsthandwerk aus aller Welt, von Karusselltieren, Asiatica, afrikanischer Kunst und vielem anderen mehr. Buchheims Museumskonzept vereint bewusst „hohe“ und „niedere“ Kunst unter einem Dach. Dadurch werden die vielfältigen Beziehungen und Verknüpfungen deutlich, wie sie zwischen den Weltkulturen und der modernen Kunst – so etwa zwischen dem Expressionismus und der afrikanischen Kunst – bestehen. Das Besondere am Buchheim-Museum ist der ständige Wechsel der Exponate. Dazu kommen Sonderausstellungen und Veranstaltungsreihen mit Workshops für Erwachsene und Kinder, Vorträgen, Konzerten und Lesungen. Auch die Lage des Museums im Park von Schloss Höhenried und das entfernt an ein Schiff erinnernde Gebäude, das am „Bug“ in einen hoch über dem Seeufer schwebenden Steg ausläuft, machen den Besuch zu einem Erlebnis.

Adresse:
Am Hirschgarten 1
82347 Bernried
Tel. 08158/9970-50
Fax 08158/9970-61
info@buchheimmuseum.de


Geöffnet:
April-Okt.
Di.-So. u. Feiert. 10.00-18.00,
Nov.-März
Di.-So. u. Feiert. 10.00-17.00


Ausstellungen:
25. März 2012 bis 24. Juni 2012
Malen wie Schlafwandeln auf dem First
Südliche Landschaften von Lothar-Günther Buchheim
Den Auftakt der diesjährigen Ausstellungssaison bilden Werke des Malers Lothar-Günther Buchheim. Jedoch werden nicht Buchheims bekannte Bilder gezeigt, sondern vielmehr Aquarelle und Gouachen, die Buchheim in Italien und Spanien, aber auch auf dem Weg in den Süden malte. Wer in dieser Ausstellung auf den Spuren des Malers Buchheim wandelt, kann selbst eine Reise in und durch südliche Gefilde tun und dabei beobachten, wie sich Landschaft, Licht und Atmosphäre wandeln und verändern. Denn Buchheim malte – in der Manier der klassischen Freilichtmaler – stets draußen in der Natur, vor dem Motiv. "Für mich ist Malen wie Schlafwandeln auf dem First", schreibt Buchheim. "Mich darf keiner anrufen. Wenn es doch einer tut – wenn einer sich anpirscht und mich anquatscht, ist es aus. Mein Bild stürzt ab ... Ich muss dann meine Sachen einpacken, meines Zorns und meiner Trauer Herr werden, weggehen, mich sinken lassen und darauf warten, dass mich der Blitz noch einmal trifft.


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