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Klostermuseum Ursberg mit Klosterbibliothek
Ursberg - Günzburg / Schw.

Beschreibung:
1884 erwarb der Priester Dominikus Ringeisen das ehemalige Prämonstratenserkloster Ursberg und gründete die St. Josefskongregation mit dem Ziel, behinderten Menschen ein Zuhause zu schaffen. Das Klostermuseum wurde 1984 anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Dominikus-Ringeisen-Werkes im 1. Obergeschoss des Westflügels der ehemaligen Reichsabtei eröffnet. Die Sammlung beinhaltet Skulpturen (15.–18. Jh.), Gemälde (16.–19. Jh.), Andachtsgegenstände, Möbel, Keramik, Textilien und Metallarbeiten. Sieben von ehemals acht spätbarocken, die christlichen Tugenden verkörpernden Skulpturen des fränkischen Bildhauers Ferdinand Tietz (1709–1777) sind besonders hervorzuheben. Die Ende des 18. Jh. errichtete, 12 500 Bände enthaltende Klosterbibliothek ist ebenfalls zu besichtigen.

Adresse:
Klosterhof 7
86513 Ursberg
Tel. 08281/92-3199
Tel. 08281/92-0
Fax 08281/92-3075
sekretariat.csj@ursberg.de


Geöffnet:
Di.-So. 13.30-17.00 u. n. Vereinb.


Ausstellungen:
02. Feb. 2012 bis 31. März 2012
Ikonenblätter aus dem 16. - 19. Jahrhundert
Ikonen (von griechisch ikóna, "Bild" oder "Abbild") sind Kultus- und Heiligenbilder der Ostkirchen, besonders der orthodoxen Kirchen des byzantinischen Ritus. Die meist auf Holz gemalten Bilder sind meist kirchlich geweiht und haben für die Theologie und Spiritualität der Ostkirchen eine sehr große Bedeutung.
Es sind Bilder, hergestellt von verinnerlichten Menschen, die nach bestimmten Regeln unter Fasten und mit Gebet religiöse Motive oder Ereignisse im Kichenjahr malten. Die meist von Mönchen gemalten Bilder wirken äußerst beeindruckend.


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