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Danube Limes Interpretation Framework / Vermittlungsplan für den Donaulimes in Österreich und Bayern

Im Zuge des österreichisch-deutschen Antrags zur Aufnahme des Donaulimes in Österreich und Bayern als Modul des Welterbes „Grenzen des Römischen Reiches“ wurde ein binationales strategisches Vermittlungskonzept („Danube Limes Interpretation Framework“ / DLIF) erstellt. Als Dokument mit Empfehlungscharakter definiert es Vermittlungsschwerpunkte für alle archäologischen Museen und Monumente zwischen Bad Gögging (Bayern) und Bad Deutsch-Altenburg/Carnuntum (Österreich) und bietet damit die Chance zur Entwicklung musealer Alleinstellungsmerkmale. Das DLIF ist integraler Bestandteil des mit dem UNESCO-Antrag einzureichenden Managementplans und ist deshalb auf Englisch verfasst, mit deutscher Übersetzung zur Orientierung.

 

 

Karten Limeshinterland und Reitereinheiten am Limes

Die Zivilkarte und die Militärkarte zeigen die dichte Aufsiedlung des Limes-Hinterlandes mit Gutshöfen (villae rusticae) sowie die dünne germanische Besiedlung im Vorfeld in Relation zu heutigen Bodengütewerten. Nur etwa fünf Prozent der Siedlungsstandorte sind aus heutiger Sicht als sehr gut zu bezeichnen, etwas mehr als ein Viertel erreicht einen geringen oder schlechten Ertrag. Die Kartierung der Reitereinheiten am Limes verdeutlicht das strategische Konzept zur Sicherung des Limeshinterlandes durch Reitereinheiten. Die Karten können von den Museen am Limes und für wissenschaftliche Zwecke kostenlos genutzt werden:
Der Abbildungsnachweis lautet: „Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, Christof Flügel / Arch-IV München, Johannes Valenta / Stadt Gunzenhausen“

DVD / Smartphone-Apps am UNESCO-Welterbe „Grenzen des Römischen Reiches: der Obergermanisch-Raetische Limes“

DVD: Limes, Laser und Hightech – Der Raetische Limes in Bayern

Limes-Archäologie ist Wissenschaft auf Hightech-Niveau: Der Kurzfilm zeigt auf beeindruckende Weise, wie moderne Archäologie funktioniert. Am Beispiel des Raetischen Limes wird erläutert, wie der 3D-Laserscan zum Einsatz kommt - ob am Boden (terrestrisch) oder aus der Luft (Airborne Laserscan). Außerdem wird eine weitere Methode der Visualisierung archäologischer Bodendenkmäler vorgestellt: die dreidimensionale Rekonstruktion von Bauwerken.

Die DVD ist derzeit vergriffen, der Film kann hier kostenfrei angesehen werden.

QR-Code zur Smartphone-App „Mainlimes Mobil“ für iOS
iOS

Smartphone-App „Mainlimes Mobil“

  • 48 Hotspots in der Landschaft
  • Für das iPhone optimiert, läuft aber auch auf iPodTouch und iPad; wird in Zukunft auch auf weitere Plattformen übertragen werden
  • Direkte Internetanbindung an die Website www.museen-mainlimes.de
  • Offline-Funktionalität: Die Applikation
    ist voll funktionsfähig ohne Internetverbindung
  • GPS-Navigation in der Landschaft
  • Alert-Funktion: Benachrichtung durch das Smartphone,
    wenn sich der Nutzer auf einen POI (Hotspot) zu bewegt.
  • Integriertes Rätsel mit Lösungswort
  • Deutsche und englische Version im Appstore verfügbar,
    Stichwort „Mainlimes“
  • kostenfrei

 Smartphone-App „Limes Mittelfranken Mobil“

  • 50 Hotspots in der Landschaft
  • Modul Museum: Für iOS weitere 25 Hotspots im Archäologischen Museum der Stadt Gunzenhausen, im LIMESEUM am Römerpark Ruffenhofen und in den Römischen Thermen der Stadt Weißenburg
  • Offline-Funktionalität: Die Applikation ist voll funktionsfähig ohne Internetverbindung      
  • GPS-Navigation in der Landschaft
  • Alert-Funktion: Benachrichtung durch das Smartphone, wenn sich der Nutzer auf einen POI (Hotspot) zu bewegt.
  • Augmented Reality: im Museum und in der Landschaft
  • Deutsche und englische Version im Google Play Store und im Appstore verfügbar, Stichwort „Limes“
  • kostenfrei
iOS
Android

 

Smartphone-App „LIMESEUM“

  • Ergänzung des Besuchs des LIMESEUMs
  • Augmented Reality-Funktion
  • Deutsche Version im Google Play Store und im Appstore verfügbar, Stichwort „LIMESEUM“
  • kostenfrei
iOS
Android

Zusatzinformationen

UNESCO-Welterbe "Grenzen des Römischen Reiches: der Obergermanisch-Raetische Limes"

Auf Grund seiner markanten Unsichtbarkeit ist der bayerische Abschnitt des Limes wohl eine der sperrigsten UNESCO-Welterbestätten im Freistaat: Die Reste dieses mächtigen Grenzwalls, der als militärisch überwachte Kulturgrenze Römer von Nicht-Römern trennte, liegen verborgen unter Äckern und Wäldern oder sind von mittelalterlichen Städten überbaut.

Die Smartphone-Apps „Mainlimes Mobil“, „Limes Mittelfranken Mobil“ und „LIMESEUM“ ermöglichen es dem Besucher, die Reste dieses einzigartigen Denkmals in Gelände und zugehörigen Museen zu entdecken: Zahlreiche Film- und Audiosequenzen sowie Kurztexte machen die bislang weitgehend im Verborgenen liegenden Spuren des Limes für den Besucher sichtbar.

Am Beispiel des Raetischen Limes zeigt die DVD/der Kurzfilm "Limes, Laser und Hightech" moderne Methoden zur Visualisierung archäologischer Bodendenkmäler.