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Multiperspektivität in Museen

Museumsobjekte neu entdecken und ihre interkulturellen Anknüpfungspunkte zu Tage bringen – das möchten wir mit unserem neuen Projekt erreichen. Viele Sammlungen spiegeln die Kultur und Geschichte des Ortes, der Region und des Landes wider, bieten aber darüber hinaus weitere ungenutzte Möglichkeiten für neue Perspektiven.

Das Projekt „Multiperspektivität in Museen“ unterstützt Museen dabei, die kulturelle Vielfalt ihrer Sammlungen zu erschließen, indem der Facettenreichtum des einzelnen Objekts dargelegt und den Besucherinnen und Besuchern vermittelt wird.

Wir unterstützen Sie beratend und ggf. durch finanzielle Förderung bei der Konzeption von

  • multiperspektivischen Präsentationen von Objekten,
  • künstlerischen Interventionen, die zu einem Perspektivenwechsel inspirieren,
  • Interventionen und deren Umsetzung in Dauerausstellungen, die zu neuen Sichtweisen anregen und
  • innovativen Vermittlungsformaten, welche die Besucherperspektiven einbeziehen.

Unterstützung erhalten Sie auch bei der Stärkung partizipativer Ansätze, bspw. bei der Einbindung der Bevölkerung in die Konzeption von Dauerausstellungen.


Wer kann teilnehmen?

Teilnehmen können grundsätzlich alle nichtstaatlichen Museen in Bayern.


Projektidee

EMEE LogoVon 2012 bis 2016 hat sich das internationale und interdisziplinäre EU-Projekt „EuroVision – Museums Exhibiting Europe“ (EMEE) mit der Thematik des Perspektivenwechsels in Museen befasst. Die hieraus entstandenen umfangreichen Handreichungen (Handbücher, Workshops, Filme etc.) des vom Lehrstuhl für Didaktik der Geschichte der Universität Augsburg koordinierten Projektes, sind auf der projekteigenen Homepage abrufbar. Vielfältige Anregungen speziell für die Idee des Perspektivenwechsels bietet das EMEE Toolkit 1.

Nähere Informationen zu dem interessanten Projekt des Lehrstuhls für Didaktik der Geschichte finden Sie unter anderem im Artikel „EuroVision – Museums Exhibiting Europe (EMEE). Ein europäisches Museumsprojekt“, erschienen in der Zeitschrift museum heute 49, S. 41-44.

Zusatzinformationen

Multiperspektivität in Museen

Miriam Hannig M. A.
+49 89 21014057