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Waldgeschichtliches Museum St. Oswald

Sankt Oswald-Riedlhütte, Lkr. Freyung-Grafenau / Niederbayern

Blick auf das Museum
Blick auf das Museum
Foto: Sankt Oswald-Riedlhütte, Waldgeschichtliches Museum
Abteilung Geologie
Abteilung Geologie
Foto: Sankt Oswald-Riedlhütte, Waldgeschichtliches Museum
Abteilung Bäume
Abteilung Bäume
Foto: Sankt Oswald-Riedlhütte, Waldgeschichtliches Museum

Waldgeschichtliches Museum St. Oswald

Klosterallee 4
94568 St. Oswald

Tel. 08552/9748890
Email
wgm@npv-bw.bayern.de
Webseite
http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/zu_gast/einrichtungen/wgm_st_oswald/index.htm

Öffnungszeiten

26. Dez.-April tägl. 9.00-17.00, 01. Mai- 08. Nov. tägl. 9.00-18.00

Beschreibung

Für Viele, „Waidler“ wie Besucher, ist das Waldgeschichtliche Museum St. Oswald seit über 25 Jahren eine altbekannte Institution. Aufwändig saniert und 2013 fertiggestellt, präsentiert es nun – kostenlos wie alle Nationalparkeinrichtungen – drei gänzlich neu konzipierte, mit innovativer Medientechnik ausgestattete Ausstellungskomplexe, die viel Überraschendes und Neues bieten:
Das Erdgeschoss macht die Naturgeschichte der Region Bayerischer- und Böhmerwald zum Erlebnis. Mittels „Magmakammer“ bereist man beispielsweise die erdgeschichtliche Kinderstube der Landschaft; ein „Moorfahrstuhl“ transportiert 14.000 Jahre zurück in die Waldgeschichte. Durch Filme und tausende Bilder gibt die Installation Walddynamik Einblicke in die Vielfalt, Dynamik und Flexibilität der Natur.
Das Untergeschoss hat den Einfluss des Menschen auf den Wald und die Region zum Thema – von den Spuren der ersten Jäger über die „Goldenen Steige“ als internationale Handelswege bis hin zur Glasindustrie und der modernen Forstwirtschaft. Nach dem Motto „von der Axt bis zum Industrie-Harvester“ lassen sich hier anschaulich die technischen Entwicklungen verfolgen.
Das Obergeschoss widmet sich der Kultur, dem Brauchtum, der Kunst und der Zeitgeschichte der Region, die deutlich durch das harte Leben im Wald geprägt wurden. Der Kalte Krieg – visualisiert etwa durch Fragmente eines abgestürzten MIG-15-Bombers – ist ebenso Thema wie das typische Leben der „Waidler“. Audiosessel laden ein, Originalaufnahmen einheimischer Musik, Gedichten und Erzählungen zu lauschen.
Verbunden sind die drei Etagen durch einen begehbaren Baum, Museumsmittelpunkt und Lieblingsattraktion aller Kinder. Eine Wendeltreppe im Inneren des Baums mit vielen Installationen lädt ein zu einer spannenden und unterhaltsamen Entdeckungsreise von den Wurzeln bis in die Baumkrone.