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Textilmuseum – Sandtnerstiftung im Jesuitenkolleg

Mindelheim, Lkr. Unterallgäu / Schwaben

Faltfächer „Im Serail“, Frankreich, Goldmalerei koloriert, um 1855
Faltfächer „Im Serail“, Frankreich, Goldmalerei koloriert, um 1855

Textilmuseum – Sandtnerstiftung im Jesuitenkolleg

Hermelestraße 4
87719 Mindelheim

Tel. 08261/909760
Fax 08261/9097650
Email
kulturamt@mindelheim.de
Webseite
http://www.mindelheim.de/museen/mindelheimer-museen

Öffnungszeiten

Di.-So. 10.00-12.00 u. 14.00-17.00 u. n. Vereinb.

und/oder nur nach Vereinbarung offen

Beschreibung

Das Textilmuseum Mindelheim bietet drei neu gestaltete Abteilungen: „Kleider machen Leute“, „Der Glanz kostbarer Paramente - kirchliche Prachtgewänder vom 15. Jh. bis zur Gegenwart“ und „Wohnkultur von 1850 bis 1920“. Das Textilmuseum Mindelheim wurde 1986 eröffnet, um die reichhaltigen Sammlungen von Prof. Hilda Sandtner in musealer Präsentation der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Die Ausstellung „Kleider machen Leute“ bietet eine Übersicht über die Entwicklung der Damenmode vom 18. Jh. bis in die Gegenwart und ermöglicht Begegnungen mit kostbaren Stoffen, ausladenden Roben und zartesten Geweben. Ein Kabinett gibt Einblicke in die wertvolle Spitzen- und Fächersammlung. In 36 Zugfächern finden sich rund 260 Objekte. Dazu kommen die Fächer, deren Eleganz und Feinheit sofort ins Auge fallen.
„Der Glanz kostbarer Paramente“ stellt den Gebrauch und die Entwicklung der geistlichen Gewänder von 1460 bis heute in einer deutschlandweit einmaligen Dichte dar. Höhepunkte der Abteilung sind ein italienischer Renaissance-Rauchmantel aus der Zeit um 1460 sowie gold- und silberbesetzte barocke Prachtgewänder.
Die Abteilung „Wohnkultur von 1850 bis 1920“ zeigt schließlich in sechs Wohnräumen - vom Wohnzimmer bis zum Kinderzimmer - Einrichtungen mit originalen Möbeln, die mit textilen und anderen Accessoires üppig inszeniert sind, um die meist verloren gegangenen Raumkunstwerke jener Zeit nachzuempfinden. Stickereien aller Art bilden hier einen Schwerpunkt, denn der Gestaltungswille durchzog alle Bereiche häuslichen Lebens bis hinein in die Küche, die Waschküche und das Bügelzimmer.