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Südschwäbisches Archäologie-Museum

Zweigmuseum der Archäologischen Staatssammlung München

Mindelheim, Lkr. Unterallgäu / Schwaben

Alamannische Goldfibel, 7. Jh.
Alamannische Goldfibel, 7. Jh.
Foto: Mindelheimer Museen / Archäologische Staatssammlung München

Südschwäbisches Archäologie-Museum

Zweigmuseum der Archäologischen Staatssammlung München

Hermelestraße 4
87719 Mindelheim

Tel. 08261/6964
Fax 08261/6905
Email
kulturamt@mindelheim.de
Webseite
http://www.archaeologie-bayern.de/de/zweigmuseen/mindelheim/

Öffnungszeiten

Di.–So. 10.00–12.00 u. 14.00–17.00 u. n. Vereinb.

und/oder nur nach Vereinbarung offen

Beschreibung

Das Museum im Dachgeschoss des Jesuitenkollegs ist der Besiedlungs- und Kulturgeschichte Südschwabens von der letzten Eiszeit bis ins frühe Mittelalter gewidmet. Ausstellungsschwerpunkt für die Jungsteinzeit ist die Siedlung von Pestenacker bei Landsberg a. Lech (UNESCO-Welterbe) mit der Abformung des Bodens eines 5500 Jahre alten Wohnstallhauses. Zeugnis für Geldwirtschaft und Handel bei den Kelten der späten Eisenzeit ist der Münzschatzfund von Sontheim, bestehend aus über 350 goldenen Regenbogenschüsselchen. Auch die Darstellung der Römerzeit, in deren Mittelpunkt die Zeugnisse aus den Ausgrabungen der frührömischen Siedlung auf dem Auerberg stehen, ist durch Inszenierungen geprägt, u. a. durch den Nachbau eines Reisewagens und der Apsis des Badegebäudes der „Villa rustica von Schwangau“.
Den Abschluss des Rundgangs bildet die Präsentation der reichen Funde aus dem alamannischen Gräberfeld von Mindelheim.