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Südostbayerisches Naturkunde- und Mammut-Museum

Siegsdorf, Lkr. Traunstein / Oberbayern

Neandertaler-Inszenierung
Neandertaler-Inszenierung

Südostbayerisches Naturkunde- und Mammut-Museum

Auenstraße 2
83313 Siegsdorf

Tel. 08662/13316
Fax 08662/6687800
Email
mammut@museum-siegsdorf.de
Webseite
http://www.museum-siegsdorf.de

Öffnungszeiten

Ostern-1. Nov. tägl. 10.00-18.00,2. Nov.-23. Dez. So 10.00-17.00, 24. Dez.-5. Jan tägl. 10.00-17.00, 7. Jan.-Ostern Mi., So. u. Feiert. 10.00-17.00 u. n. Vereinb.

und/oder nur nach Vereinbarung offen
Feiertags offen
Museumsshop

Beschreibung

Das Museum widmet sich als Erlebnismuseum der Erdgeschichte Südostbayerns und vermittelt die Entstehung der regionalen Landschaft am Beispiel des Chiemgaus. In einer inszenierten Höhle im Untergeschoss werden die lokale Geologie und die Entstehung der Alpen anschaulich präsentiert. Die Darstellung der Kontinentaldrift, ihrer Ursachen und Auswirkungen leitet über zu den Phänomenen, die man im Gelände als Beweise für Bewegungen von Gebirgen finden kann. Wirtschaftlich nutzbare Lagerstätten Südostbayerns runden das Bild in der Abteilung Bodenschätze ab.
Im Erdgeschoss vermittelt ein als Korallenriff gestalteter Raum anhand von Versteinerungen eine Vorstellung von der Vielfalt der Pflanzen- und Tierwelt der erdgeschichtlichen Epochen. Hervorzuheben sind Dioramen, die exemplarisch die Unterwasserwelt zur Zeit der Ablagerung der Fossilien darstellen. Heute lebende Verwandte der ausgestorbenen Meerestiere kann man im Meerwasser-Aquarium beobachten.
Den Höhepunkt stellt im Obergeschoss die Rekonstruktion des 1975 entdeckten Siegsdorfer Mammutskeletts neben den Originalknochen dar. Das fast vollständige Skelett eines Höhlenlöwen steht dem Mammut an Aussagekraft nicht nach. Weitere Reste der eiszeitlichen Tierwelt stammen von Wolf, Höhlenhyäne, Riesenhirsch, Urrind und Wollnashorn.
In der naturgetreu als Höhlenbärenhöhle – mit Kriechgang für kleine Höhlenforscher – gestalteten Galerie werden Knochenfunde aus diversen Höhlen ausgestellt, von der Fledermaus bis zum Bären. In der anschließenden Steinzeitabteilung sind Funde aus Alt- und Jungsteinzeit des Chiemgaus und des Rosenheimer Landes präsentiert. Einen Eindruck vom immerwährenden Klimawandel vermittelt das über 9 m² große Modell des Chiemseegletschers im Obergeschoss sowie die bis zur Kupferzeit reichende Zeitleiste, in der Klima und Besiedelung in den verschiedenen Kulturstufen miteinander in Beziehung gesetzt werden. Den Abschluss des Museumsrundgangs bildet eine Höhlennachbildung, in der zwei Neandertaler sich bereitmachen, einen schlafenden Höhlenbären mit dem Speer zu erlegen.
Im Außenbereich zeigt ein Steinzeit garten vielfältige Facetten des Steinzeitlebens. Jeden Donnerstag im Juli und August kommt die „Steinzeitfrau“ und vermittelt Einblicke in das tägliche Leben der Steinzeitmenschen.

Ausstellungen

Vom Gletscherrand zum Meeresstrand

Ein erdgeschichtlicher Streifzug von München nach Verona
19.03.2016 - 19.03.2017

Veranstaltungen

Steinzeitdonnerstag

Aktionstag, Zielgruppe: alle
Nächster Termin am 29.09.2016, 10:00 bis 17:00 Uhr