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Stadtmuseum

Nördlingen, Lkr. Donau-Ries / Schwaben

Die ehem. Hospitalhalle mit Gemäldesammlung
Die ehem. Hospitalhalle mit Gemäldesammlung
Foto: Stadtmuseum Nördlingen

Stadtmuseum

Vordere Gerbergasse 1
86720 Nördlingen

Tel. 09081/84-810
Fax 09081/84-818
Email
stadtmuseum@noerdlingen.de
Webseite
http://www.stadtmuseum-noerdlingen.de

Öffnungszeiten

März-Okt. Di.-So. 13.30-16.30
Museumsshop
Museumscafé

Beschreibung

Bereits 1867 wurde das Stadtmuseum gegründet. Es befindet sich seit 1958 im 1518 erbauten Trakt des Spitalgebäudes.
Der Rundgang beginnt mit der Vor- und Frühgeschichte im 3. Obergeschoss. In vier Räumen dokumentieren Schmuck, Waffen, Keramik und Hausgeräte die Siedlungsphasen von der Altsteinzeit bis ins Mittelalter. Im 2. Obergeschoss werden einzelne Aspekte der Reichsstadtgeschichte wie Messe und Handel, zünftisches Handwerk und Gerichtsbarkeit thematisiert. Zuletzt zeigen Objekte des Heimatverbandes Kreis Tetschen-Bodenbach e. V. die Heimat der sudetendeutschen Bevölkerung, die Geschichte ihrer Vertreibung nach dem 2. Weltkrieg und ihre Wiedereingliederung in Nördlingen. Ein großes Zinnfigurenmodell der „Schlacht bei Nördlingen“ (1634) bildet den Mittelpunkt der Ausstellung um den Dreißigjährigen Krieg im 1. Obergeschoss. In drei weiteren Räumen ist die Malerei des 19. Jh. anschaulich dargestellt. Werke der Malerfamilien Adam und Voltz, von Joseph Squindo und Ferdinand Albert Burger bilden eine nachempfundene Gemäldegalerie und das Grafikkabinett. In der dreischiffigen Halle im Erdgeschoss am Anfang und Ende des Rundgangs befindet sich die renommierte spätgotische Tafelmalerei mit Werken Friedrich Herlins (Georgsaltar), Hans Schäufelins und Sebastian Taigs.