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Residenz – Martin-von-Wagner-Museum der Universität Würzburg

Würzburg, kreisfreie Stadt / Unterfranken

Herakles mit dem Dreifuß des Apollon, Attische Amphora, 500 v. Chr.
Herakles mit dem Dreifuß des Apollon, Attische Amphora, 500 v. Chr.

Residenz – Martin-von-Wagner-Museum der Universität Würzburg

Residenzplatz 2
97070 Würzburg

Tel. 0931/3182288
Tel. 0931/3182283
Fax 0931/312507
Email
museum.na@uni-wuerzburg.de
Webseite
http://www.uni-wuerzburg.de/museum

Öffnungszeiten

Gemäldegalerie: Di.-Sa. 10.00-13.30, Antikensammlung: Di.-Sa. 13.30-17.00 u. So. 10.00-13.30 (im wöchentl. Wechsel v. Gemäldegalerie u. Antikensammlung), Graf. Sammlung: Di. u. Do. 16.00-18.00
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Beschreibung

Das Martin-von-Wagner-Museum ist seit 1963 im Südflügel der Fürstbischöflichen Residenz untergebracht. Die 1832 gegründete Sammlung der Universität Würzburg erweiterte sich durch die umfangreiche Kunstsammlung des Malers, Bildhauers und Kunstagenten König Ludwigs I. in Rom, Martin v. Wagner (1777–1858), zum größten universitätseigenen Museum Bayerns. Es gliedert sich in eine Antikensammlung, eine Gemäldegalerie, in der auch Skulpturen gezeigt werden, sowie eine Grafische Sammlung.
Die Antikensammlung besitzt die drittgrößte Sammlung griechischer Keramik in Deutschland, Meisterwerke antiker Töpferkunst, deren Bilder Einblicke in die Welt der Mythen, der Götter und Heroen und in die Lebensweise der Griechen des Altertums geben. Aber auch die Liebhaber antiker Tonfiguren, Gläser, Marmorarbeiten sowie etruskischer und ägyptischer Altertümer, zu denen beeindruckende Mumienmasken gehören, kommen auf ihre Kosten.
In 11 Sälen der Galerie werden vor allem deutsche, niederländische und italienische Gemälde des 14.–20. Jh. gezeigt. Neben einer Sammlung spätgotischer fränkischer Malerei und einem Nürnberger Webteppich von 1465 sind u. a. Bilder von Gherardo Starnina, Hans-Leonhard Schäufelein, Pieter Claesz, Luca Giordano, Giovanni Battista Tiepolo oder Hans Purrmann zu sehen. Unter den Skulpturen ragen neben frühbarocken Alabasterfiguren des Zacharias Juncker Schnitzwerke Tilman Riemenschneiders hervor.
Die Grafische Sammlung geht im Kern auf Martin v. Wagner zurück. Unter den ca. 15 000 Zeichnungen und ca. 15 000 Druckgrafiken sind neben wichtigen Beständen Würzburger Hofkünstler vor allem 2500 italienische Zeichnungen zu nennen, darunter Blätter von Federico Barocci, Carlo Marchionni und der Tiepolo-Familie, schließlich das umfangreiche druckgrapfische Oeuvre Albrecht Dürers.