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Reichsstadtmuseum

Rothenburg o. d. Tauber, Lkr. Ansbach / Mittelfranken

Prunksäbel aus dem Besitz von Jerôme Napoleon, König von Westfalen, Gebrüder LePage, Paris, um 1800
Prunksäbel aus dem Besitz von Jerôme Napoleon, König von Westfalen, Gebrüder LePage, Paris, um 1800
Foto: Reichsstadtmuseum Rothenburg o.d.T.

Reichsstadtmuseum

Klosterhof 5
91541 Rothenburg

Tel. 09861/939043
Fax 09861/935206
Email
reichsstadtmuseum@rothenburg.de
Webseite
http://www.reichsstadtmuseum.rothenburg.de

Öffnungszeiten

April-Okt. tägl. 10.00-17.00, Nov.-März tägl. 13.00-16.00
Museumsshop

Beschreibung

Rothenburg war bis zur Angliederung an Bayern 1803 freie, d. h. dem Kaiser unmittelbar unterstellte Reichsstadt. Daran erinnert der Name des Museums, das im ehemaligen Dominikanerinnenkloster (erbaut ab 1258), einem der bedeutendsten Baudenkmäler der Stadt, hoch über der Tauber unweit der St. Jakobskirche untergebracht ist.
Die Sammlungen zu Kunst und Kultur der Region wurden seit 1873 durch den Gewerbeverein und seit 1906 durch den Verein Alt Rothenburg zusammengetragen. In den ehemaligen klösterlichen Versammlungs-, Wohn-, Schlaf- und Wirtschaftsräumen mit ihren Balkenkonstruktionen aus der Zeit um 1300 bis ins 16. Jh. sowie im profanen Festsaal mit farbiger Stuckdecke aus den Jahren 1725–32 ist die Sammlung von Rothenburger Kunst und Kultur, Möbeln, Objekten zu den Themen Stadtgeschichte, Handwerk und Religion ausgestellt. Besonders hervorzuheben sind 12 Tafelgemälde der Rothenburger Passion, die Martinus Schwarz im Jahr 1494 gemalt hat. Ferner kann man neben Gemälden des englischen Malers Arthur Wasse (1854–1930) Werke von Theodor Alt (1847–1936) und Hans Thoma (1839–1924) sehen. Eigene Abteilungen bilden die Vor- und Frühgeschichte, die Geschichte der mittelalterlichen jüdischen Gemeinde von Rothenburg und die Stiftung Baumann mit wertvollen Waffen, Fayencen und Zinn. Weitere Räume werden in den kommenden Jahren renoviert und neu eingerichtet.