Sie befinden sich hier

Niederbayerisches Landwirtschaftsmuseum

Regen, Lkr. Regen / Niederbayern

Motormäher, 1929
Motormäher, 1929
Foto: Regen, Ndb Landwirtschaftsmuseum
Das Museumsgebäude
Das Museumsgebäude
Foto: Regen, Ndb Landwirtschaftsmuseum

Niederbayerisches Landwirtschaftsmuseum

Schulgasse 2
94209 Regen

Tel. 09921/604-85
Fax 09921/604-33
Email
info@nlm-regen.de
Webseite
http://www.nlm-regen.de

Öffnungszeiten

Mo.-Fr. 8.00-17.00, Sa., So. u. Feiert. 10.00-17.00

Feiertags offen
Museumsshop

Beschreibung

Wie lebten die Bauern anno dazumal? Was hat es mit Leinsamenklapper, Baumheber, Strohseilmaschine und anderen landwirtschaftlichen Geräten auf sich, die heute kaum mehr auf den Höfen im Bayerischen Wald zu finden sind? Diese Fragen und viele andere werden im Niederbayerischen Landwirtschaftsmuseum beantwortet, das bei seiner Eröffnung 1988 das erste Landwirtschaftsmuseum in Bayern war und bis heute das einzige Spezialmuseum für die Agrar- und Sozialgeschichte Niederbayerns ist. Bewegliche Modelle, akustische Effekte, bühnenbildnerische Elemente, Filme oder landwirtschaftliche Maschinen, die Besucher per Knopfdruck selbst in Gang setzen können, ermöglichen auf 2000 m² Ausstellungsfläche im 1913 erbauten ehemaligen Bezirksamtsgebäude vielfältige Zugänge zur Entwicklung der Landwirtschaft vom 18. bis ins 20. Jh. Die Abhängigkeit der Bauern von ihren Grundherren um 1800 wird ebenso thematisiert wie „Haushalt und „Nebenerwerb“ und „Bodenbearbeitung und Ernte“. Bauernbefreiung und Agrarreformen als Folgen von Aufklärung und Französischer Revolution zeigt die Abteilung „Landwirtschaft im Umbruch“ und stellt dann als neue Prinzipien des Wirtschaftens Marktorientierung und Leistungssteigerung in den Mittelpunkt. Eine effektvoll inszenierte Produktionsstätte für Landmaschinen leitet über zur „Mechanisierung“. Ein Deutz-Motor von 1897, der in Betrieb gezeigt wird, steht stellvertretend für die Wechselwirkungen von „Mensch und Maschine“ Im Dachgeschoss wurde eine begehbare Studiensammlung mit zahlreichen Objekten sowie eine Ausstellungshalle für Großgeräte wie Locomobile und Traktoren eingerichtet. Im Freigelände ist ein historisches Sägegatter aufgebaut. Ergänzend bietet das Museum jährlich mehrere Sonderausstellungen sowie eine Reihe breitgefächerter kultureller Veranstaltungen.