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Neues Schloss mit Museum „Das Bayreuth der Markgräfin Wilhelmine“

Bayreuth, kreisfreie Stadt / Oberfranken

Bayreuth, Neues Schloss, Detail der Decke im chinesischen Spiegelscherbenkabinett, um 1750
Bayreuth, Neues Schloss, Detail der Decke im chinesischen Spiegelscherbenkabinett, um 1750

Neues Schloss mit Museum „Das Bayreuth der Markgräfin Wilhelmine“

Ludwigstraße 21
95444 Bayreuth

Tel. 0921/75969-21
Tel. 0921/75969-0
Fax 0921/75969-15
Email
sgvbayreuth@bsv.bayern.de
Webseite
http://www.bayreuth-wilhelmine.de

Öffnungszeiten

April-Sept.: tägl. 9.00-18.00 Okt.-März: tägl. 10.00-16.00 Da die Öffnungszeiten jährlich variieren können, informieren Sie sich bitte auf der Webseite.
Museumsshop

Beschreibung

„Ich habe mir das Vergnügen gemacht, den Plan meines Palastes selbst zu entwerfen.“ Auch wenn man diese Aussage der Markgräfin Wilhelmine nicht allzu wörtlich nehmen sollte, beeinflusste sie doch wesentlich die Gestaltung des Neuen Schlosses 1753 durch den Architekten Joseph Saint-Pierre. Gemeinsam schufen sie ein Hauptwerk der deutschen Architektur des 18. Jh., das weniger durch grandiosen Prunk, als durch das für das „Bayreuther Rokoko“ so typische Zarte und Intime beeindruckt. Unter den prachtvoll ausgestatteten Räumen sind das Chinesische Spiegelscherbenkabinett, das Alte Musikzimmer mit Pastellbildnissen von Sängern, Schauspielern und Tänzern oder das Japanische Zimmer in Form eines mit exotischen Blumen bewachsenen Gartenspaliers hervorzuheben, v. a. aber das Palmenzimmer mit seiner kostbaren Nussholzvertäfelung und vergoldeten Palmen. Ergänzt werden die Markgräflichen Prunkräume durch die Sammlung „Galante Miniaturen – Sammlung Dr. Loer“: Rund 100 Miniaturgemälde vor allem französischer Maler des 18. Jh. widmen sich hier Amors Reich.
Im Erdgeschoss kann eine umfangreiche Sammlung Bayreuther Fayencen der 1716 gegründeten Manufaktur (Sammlung Rummel) besichtigt werden. Das Museum „Das Bayreuth der Markgräfin Wilhelmine“ gibt einen umfassenden Einblick in die Welt des höfischen Bayreuth im 18. Jh.
Auf die Gemäldegalerie mit Werken des Spätbarock, eine Zweiggalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, folgen die fürstliche Gartenwohnung und das der Residenz zugehörige „Italienische Schlösschen“, das 1758 für die zweite Gemahlin des Markgrafen Friedrich, Sophie-Caroline v. Braunschweig-Wolfenbüttel, entstand.