Sie befinden sich hier

Naturkundemuseum Ostbayern

Regensburg, kreisfreie Stadt / Oberpfalz

Gunnar Brem, Regensburger Heufalter, Aquarell, 1994
Gunnar Brem, Regensburger Heufalter, Aquarell, 1994

Naturkundemuseum Ostbayern

Am Prebrunntor 4
93047 Regensburg

Tel. 0941/507-3443
Tel. 0941/507-3444
Fax 0941/507-3445
Email
info@nmo-regensburg.de
Webseite
http://www.nmo-regensburg.de

Öffnungszeiten

Mo. 9.00-12.00, Di.-Fr. 9.00-16.00, So. 10.00-17.00
Museumsshop

Beschreibung

Die Lage Regensburgs am Berührungspunkt der Fränkischen Alb im Westen, des Bayerischen Waldes im Osten und des Gäu- und Hügellandes im Süden hat schon früh Naturwissenschaftler veranlasst, sich mit diesem Raum zu beschäftigen. Deren Erkenntnisse zu bewahren, weitere zu gewinnen und diese an ein interessiertes Publikum weiterzugeben, hat sich der 1846 gegründete Naturwissenschaftliche Verein Regensburg e. V. zur Aufgabe gemacht. 1961 hat er ein Naturkundemuseum ins Leben gerufen, das er seit 1989 gemeinsam mit der Stadt Regensburg betreibt.
In dem 1931 von der Stadt erworbenen und bis 1991 grundlegend restaurierten „Herzogspalais“, einem nach Plänen von Emanuel Joseph d’ Herigoyen 1804 errichteten klassizistischen Gartenpalais, werden die Sammlungen in moderner, didaktischer Form präsentiert. Der 1992 eröffnete Teilbereich beleuchtet den Naturraum und die Landschaften Ostbayerns mit ihren typischen Gesteinen, Mineralien und Böden. Er gibt einen Abriss der erdgeschichtlichen Entwicklung des Lebens und stellt dabei die vergangenen Lebensräume in Ostbayern in ihrer Wechselfolge von Jura über Kreide und Tertiär vor, bis hin zum Auftreten des Menschen. Der 1994 fertig gestellte Abschnitt gibt Einblick in Vielfalt und Anpassungen von Insekten und Spinnen und in einen regionaltypischen Lebensraum, den Trockenrasen; auch lebende Insekten und ein Bienenvolk können beobachtet werden. Ein Mikroskopiertisch, Kinderbücher und -spiele zum Thema sowie ein Raum für Medien und Museumspädagogik laden besonders Familien mit Kindern zu aktiver Teilnahme ein. Seit 1997 sind weitere Ausstellungen und interaktive Elemente zu den regionalen Lebensräumen Wald, Fels, Feuchtgebiete und Wasser fertig gestellt. Ein Historienraum mit einer Holzbibliothek von 1790 erinnert an berühmte Regensburger Naturalienkabinette. Im angrenzenden Herzogspark befindet sich ein geologischer Lehrpfad, ein Immengarten und ein Teichbiotop. Seit 2001 ist dem Museum – in konsequenter Fortschreibung seines Bildungsauftrags – das „Regensburger Umweltzentrum“ angegliedert.