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Museum Schloss Ratibor

Roth, Lkr. Roth / Mittelfranken

Deckengemälde im Prunksaal „Poseidon und Amphitrite“
Deckengemälde im Prunksaal „Poseidon und Amphitrite“

Museum Schloss Ratibor

Hauptstraße 1
91154 Roth

Tel. 09171/848532
Fax 09171/848519
Email
museumschlossratibor@stadt-roth.de
Webseite
http://www.schloss-ratibor.de

Öffnungszeiten

April-Okt. Di.-So. 13.00-17.00 u. n. Vereinb.

und/oder nur nach Vereinbarung offen

Beschreibung

Das städtische Museum Roth befindet sich in dem 1535–38 unter Markgraf Georg v. Brandenburg-Ansbach erbauten Schloss Ratibor. Sein Name geht auf die markgräflichen schlesischen Besitztümer in Oppeln und Ratibor zurück. 1791 erwarb der Tressen- und Drahtfabrikant Johann Philipp Stieber das Schloss. Auf seinen Enkel Wilhelm v. Stieber, der das Schloss am Ende des 19. Jh. im Stil der deutschen Spätrenaissance und des italienischen Frühbarocks ausgestalten ließ, gehen die wohl besterhaltenen Historismus-Prunkräume in Bayern zurück.
Der Rundgang beginnt mit den historischen Räumen. Von besonderer Bedeutung sind hier der Speisesaal und der 15 x 23 m große Prunksaal im venezianischen Stil sowie die 1912 errichtete Galerie mit ihren original erhaltenen Stellwänden und Wandbespannungen, in der heute regelmäßig Ausstellungen stattfinden. Den Grundstock für das seit 1905 bestehende Heimatmuseum bildete die Sammlung des Rother Bäckermeisters Karl Honig. Die Räume im zweiten Stock zeigen Zeugnisse zu verschiedenen Aspekten der Stadtgeschichte und zum Leben der Menschen in Roth. Daneben beherbergt das Museum einen reichen kunsthandwerklichen Bestand, wie beispielsweise eine große Sammlung von Hafner-Keramik aus dem südlichen Mittelfranken. Ein eigener Raum im ersten Stock zeigt Werke des aus Roth stammenden Malers Anton Seitz (1829–1900), einem bedeutenden Vertreter der „Münchner Schule“.

Ausstellungen

Der alte Kanal

Eine Langzeit-Foto-Dokumentation von H. Liedel und H. Dollhopf
02.06.2016 - 24.07.2016