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Museum für Kommunikation Nürnberg

Nürnberg, kreisfreie Stadt / Mittelfranken

Museumspädagogische Malwerkstatt zum Thema Kommunikation
Museumspädagogische Malwerkstatt zum Thema Kommunikation

Museum für Kommunikation Nürnberg

Lessingstraße 6
90443 Nürnberg

Tel. 0911/230880
Fax 0911/2308896
Email
mk.nuernberg@mspt.de
Webseite
http://www.mfk-nuernberg.de

Öffnungszeiten

Di.-Fr. 9.00-17.00, Sa., So. u. Feiert. 10.00-18.00

Feiertags offen
Museumscafé
Museumsshop

Beschreibung

Seit November 2010 hat das völlig neu gestaltete Museum für Kommunikation Nürnberg (MKN) seine Pforten geöffnet. In vier Räumen stehen Menschen und ihre Kommunikation mit Tönen, Bildern, Schrift sowie mit Hilfe des Internets im Mittelpunkt. Auf rund 1200 Quadratmetern machen mehr als 400 Objekte dabei die Geschichte und die Funktionsmechanismen der Kommunikation erleb- und begreifbar. Interaktive Stationen laden Kinder wie Erwachsene ein, selbst aktiv Kommunikation zu gestalten, sei es in der Schreibwerkstatt, an der Rohrpost oder als Moderator im TV-Studio. Mit diesem Konzept reiht sich das Museum für Kommunikation Nürnberg unter die modernsten Kommunikationsmuseen Europas ein.
Empfangen werden die Besucherinnen und Besucher von einer beeindruckenden medialen Installation der Firma Triad (Berlin), die mit Tönen, Bildern und Schrift die Fähigkeiten zu hören, zu sehen und zu schreiben thematisiert.
Ein wesentliches Gestaltungselement der neuen Dauerausstellung ist die auf die Inhalte abgestimmte Architektur. Im ersten Themenraum, der den Tönen gewidmet ist, erinnern halbkreisförmige Wände an Schallwellen. Hier erwarten die Besucher viele Klänge, Töne und Geräusche sowie Objekte von der Schlitztrommel zum Telefon, die akustische Botschaften hervorbringen oder übertragen. Ein wichtiges Thema ist die menschliche Sprache. Besucher können erfahren, wie wir sprechen lernen oder wie wir mit Sprache unsere individuellen und sozialen Beziehungen gestalten. An den Raum der Töne schließt sich der Raum der Bilder an. Hier erfahren die Besucher anhand von Filmen, wie wir, oftmals unbewusst, mit der Mimik und Gestik kommunizieren oder welche Rolle die Mode bei unserer Selbstdarstellung spielt. Aber auch die Bildsprache von Piktogrammen und Schildern sowie von Fotografie und Fernsehen werden in diesem Bereich thematisiert.
Die Fähigkeit zu schreiben ist nach Hören und Sehen eine weitere Kommunikationsform des Menschen. Der Raum der Schrift ist als Linie angelegt, genau wie die Schrift, die aus einer Abfolge von einzelnen Zeichen besteht. Hohe Stelen zeigen Schriften aus frühen Hochkulturen und dokumentieren zugleich die Bedeutung des Schreibens für Wirtschaft, Staat, Religion, Wissensvermittlung und kulturelle Identität. In der Geheimwerkstatt erfährt man, dass Menschen schon immer darüber nachgedacht haben, wie man Botschaften vor Unbefugten geheim halten kann. Die große Bedeutung, die Gutenbergs Erfindung des Drucks für die Medienentwicklung hatte, wird am Beispiel des Massenmediums Tageszeitung dargestellt. Im anschließenden Bereich Transport werden die logistischen Anforderungen an die effektive Versendung von Geschriebenem und anderen Gütern deutlich.
Mit der Grabkammer des Sennedjem begibt sich das Museum für Kommunikation Nürnberg in die faszinierende Welt des alten Ägyptens. Ein wesentlicher Aspekt in der ägyptischen Kultur war der Totenkult, der sich in prachtvoll ausgeschmückten Grabkammern wie der des Kunsthandwerkers Sennedjem widerspiegelt. Texte aus dem Totenbuch und die sie illustrierenden Vignetten zeigen, dass schon die Ägypter multimedial mit Texten und Bildern kommunizierten. Der Nachbau der Grabkammer ergänzt damit den Bereich „Schrift“ in der Dauerausstellung um ein bedeutendes Thema: Schrift und Religion.
Der vierte Ausstellungsraum ist schließlich dem Internet und damit der virtuellen Vernetzung gewidmet. Im Internet kann der Mensch seine Fähigkeiten, sich mit Bildern, Tönen und Schrift zu verständigen gleichzeitig und in einem Medium nutzen. Die präsentierten Inhalte, z. B. Interviews, in denen Menschen darüber berichten, wie das Netz ihr Leben beeinflusst, spiegeln unsere digitale Gegenwart und wagen einen Ausblick in die virtuelle Zukunft.
Das MKN gehört mit den Schwestermuseen in Berlin und Frankfurt/Main und dem Archiv für Philatelie in Bonn zur Museumsstiftung Post und Telekommunikation, die von der Deutschen Post AG und der Deutschen Telekom AG getragen wird. Im Gebäude des „Verkehrsmuseums“ befindet sich heute neben dem MKN das DB Museum (Firmenmuseum der Deutschen Bahn AG). Beide gehören zu den ältesten technikgeschichtlichen Museen Europas. Das Eisenbahnmuseum öffnete schon 1899 seine Pforten. 1902 kam die eigenständige Abteilung zur Geschichte der Post und Telegrafie in Bayern hinzu, die die Keimzelle des heutigen Museums für Kommunikation war.
Über das Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ) ist ein reichhaltiges Angebot an Führungen, Kursen und Kindergeburtstagen buchbar.

Ausstellungen

no pain no game

09.07.2016 - 25.09.2016

Veranstaltungen

Expressführung in der Mittagspause

Allgemeine Führung, Zielgruppe: alle
Nächster Termin am 02.08.2016, um 12:30 Uhr

no pain no game

Allgemeine Führung, Zielgruppe: alle
Nächster Termin am 31.07.2016, um 16:00 Uhr

Mitspieler gesucht! Singeltreff

Sonstiges, Zielgruppe: alle
Nächster Termin am 11.08.2016, um 18:00 Uhr

Mit Brett und Würfel: Spieleerfinder!

Workshop, Zielgruppe: Jugendliche
Nächster Termin am 02.08.2016, 10:00 bis 14:00 Uhr

Entwickle Dein eigenes kleines Computerspiel!

Ferienprogramm, Zielgruppe: Jugendliche
Nächster Termin am 06.09.2016, 09:15 bis 15:00 Uhr