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Museum beim Strumpfar

Oberstaufen, Lkr. Oberallgäu / Schwaben

Das Museumsgebäude
Das Museumsgebäude

Museum beim Strumpfar

Jugetweg 10
87534 Oberstaufen

Tel. 08386/1300
Tel. 08386/4242
Fax 08386/991843
Webseite
http://www.oberstaufen.de/index.shtml?strumpfarhaus

Öffnungszeiten

26. Dez.-15. Nov. Mi. u. Fr. 15.00-17.00, So. 10.00-12.00 u. n. Vereinb.

und/oder nur nach Vereinbarung offen

Beschreibung

Die lokalgeschichtliche Sammlung des Heimatdienstes ist im „Strumpfarhaus“, einem Allgäuer Bauernhaus vom Ende des 18. Jh., auf 850 m² untergebracht. Möbel und Hausrat sind in der Küche, der Stube und der Kammer des Erdgeschosses aufgestellt. Die Strumpfwirkerei und ein Kurzwarenladen im Erdgeschoss sind weitere Belege der Hausgeschichte. Daneben finden sich Zeugnisse der Volksfrömmigkeit, Musikinstrumente, aber auch Spielzeug, Puppen und Puppenstuben, kirchliche Kunst sowie Werke von Allgäuer Malern und Bildhauern bzw. Bildschnitzern.
In Oberstaufen wurde auch Wintersportgeschichte geschrieben. Herausgehoben sei Heidi Biebel, die 1960 bei der Olympiade in Squaw Valley die Goldmedaille in der Abfahrt gewann. Diese Medaille und weitere Auszeichnungen liegen im Museum aus. Der Sennerei, Schnapsbrennerei und Mosterei sowie Handwerksberufen wie dem Bader, dem Seiler, dem Sattler, dem Schuhmacher oder dem Küfer sind weitere Bereiche im Ausstellungsrundgang gewidmet.
In der Tenne befinden sich eine Stallung für Kühe, landwirtschaftliche Geräte sowie ein Fuhrpark mit Kutschen und Schlitten und einem reich beladenen Hochzeitswagen (Brautfuder) in der Mitte. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine komplett erhaltene Zimmererwerkstatt und Geräte zur Gewinnung von Leinen aus Flachs einschließlich eines Webstuhles. Ferner wird an Oberstaufens reiche geschichtliche Vergangenheit erinnert, zu der auch die Vereinsgeschichte gehört.
Seit 2008 ist eine Dokumentation über den Naturarzt Johann Schroth (1798–1856) und die von ihm entwickelte Schroth-Kur sowie deren Bedeutung für Oberstaufen als Kurort zu sehen.