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Klostermuseum

Roggenburg, Lkr. Neu-Ulm / Schwaben

Sonnenmonstranz von Ignatius Caspar Bertholt, Augsburg, um 1766
Sonnenmonstranz von Ignatius Caspar Bertholt, Augsburg, um 1766
Sabine Moser mit jungen Museumsbesuchern auf Schatzsuche
Sabine Moser mit jungen Museumsbesuchern auf Schatzsuche
Foto: Landkreis Neu-Ulm, Deger

Klostermuseum

Klosterstraße 5
89297 Roggenburg

Tel. 07300/5223
Tel. 0731/7040-118
Fax 0731/7040-665
Email
walter.woertz@lra.neu-ulm.de
Webseite
http://www.kloster-roggenburg.de/web/de/kloster/klosteranlage/museum.php

Öffnungszeiten

April-Okt. Do.-So. 14.00-17.00, Nov.-März Sa. u. So. 14.00-17.00 u. n. Vereinb.

und/oder nur nach Vereinbarung offen

Beschreibung

Das ehemalige Prämonstratenser-Reichsstift in Roggenburg liegt auf einer Anhöhe über dem Tal der Biber. Eine umfassende Renovierung und Neuorganisation der barocken Klosteranlage 1985–1990 eröffnete die Möglichkeit, die einstige Prälatur museal zu nutzen. Anliegen des 1991 eröffneten Museums ist es, die Geschichte des Klosters und seines Territoriums von der Gründung um 1126 bis zur Säkularisation 1802 zu dokumentieren und Werke sakraler Kunst – vornehmlich aus dem 17. und 18. Jh. – in drei Ausstellungsräumen zu zeigen.
Maßgeblich an der Ausstattung des Stifts und seiner Kirchen beteiligte Künstler sind im Museum vertreten: der Bildhauer Christoph Rodt (um 1575–1634) aus Neuburg a. d. Kammel sowie die Maler Franz Martin Kuen (1719–1771), sein Schüler Konrad Huber (1732–1830) aus Weißenhorn und der Münchner Akademieprofessor Waldemar Kolmsperger (1852–1943). Besonders kostbar sind verschiedene liturgische Gefäße, die in Augsburger Werkstätten hergestellt wurden.
Führungen sind auch in Verbindung mit der Besichtigung der Klosterkirche, des Refektoriums und des spätklassizistischen Bibliothekssaals möglich. Für Schulklassen werden spezielle Führungen angeboten.