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Klostermuseum Abtei Ottobeuren

Ottobeuren, Lkr. Unterallgäu / Schwaben

Kaisersaal, 1724–27
Kaisersaal, 1724–27

Klostermuseum Abtei Ottobeuren

Sebastian-Kneipp-Straße 1
87724 Ottobeuren

Tel. 08332/798-0
Fax 08332/798-125
Email
webmaster@abtei-ottobeuren.de
Webseite
http://www.kirchliche-museen.org/museen/profil.php?museum=20

Öffnungszeiten

Palmsonntag-Allerheiligen Mo.-So. 10.00-12.00 u. 14.00-17.00, Nov.-Palmsonntag eingeschränkte Öffnungszeiten
Museumsshop
Museumscafé

Beschreibung

Ein großer Teil der kostbaren Ausstattung der Benediktinerabtei Ottobeuren (erbaut 1711–66) ging während der Säkularisation verloren. Doch auch die verbliebenen sakralen Kunstobjekte und das Mobiliar vermitteln einen Eindruck von der kulturellen, religiösen und politischen Bedeutung des alten Reichsstifts. Über die ehemaligen Kanzleiräume, das Gelbe und das Blaue Zimmer, in denen sich Kunst der Gotik befindet, gelangt man über Audienz- und Gesellschaftszimmer mit den Porträts der ehemaligen Äbte zu den einstigen Galeriezimmern. Hier sieht man Werke schwäbischer Meister der Gotik bis zu namhaften Künstlern des Barock. Einen Schwerpunkt bilden die Exponate der Gotik, darunter Werke des „Meisters von Ottobeuren“. Folgt man der Führungslinie weiter, so gelangt man zur Bibliothek, die 15 000 Bände aus der Zeit von 1500–1800 enthält. Die einstige Bedeutung dieser Bibliothek geht aus der Inschrift des Erbauers Abt Rupert Neß hervor: „Palast der Musen – Bollwerk der Religion – sich zum Andenken“. Den Abschluss der ehemaligen Prälatur bildet die Abtskapelle mit den Bildern von Jacopo Amigoni (1675–1752).
Über den Theatersaal führt der Rundgang in den Kaiserbau mit dem größten Repräsentationsraum des Reichsstifts, dem berühmten Kaisersaal. In diesem stehen 16 Statuen der Habsburger Kaiser von Rudolf I. bis Karl VI. (Joseph Anton Sturm und Werkstatt), die dem Saal seinen Namen gaben.