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Fränkische Schweiz-Museum

Tüchersfeld, Lkr. Bayreuth / Oberfranken

Der „Judenhof“
Der „Judenhof“

Fränkische Schweiz-Museum

Am Museum 5
91278 Pottenstein

Tel. 09242/1640
Fax 09242/1056
Email
info@fsmt.de
Webseite
http://www.fsmt.de

Öffnungszeiten

April-Okt. Di.-So. 10.00-17.00, Nov.-März So. 13.30-17.00 u. n. Vereinb.

und/oder nur nach Vereinbarung offen

Beschreibung

Das Fränkische Schweiz Museum ist untergebracht in den Gebäuden des sogenannten „Judenhofes“, 1758–63 errichtet auf den Ruinen der mittelalterlichen Unteren Burg von Tüchersfeld. Das Regionalmuseum bietet in insgesamt 43 Räumen einen umfassenden Überblick zu Aspekten des Landschaftsraumes Fränkische Schweiz.
Die Abteilung zur Geologie bietet den Besuchern nicht nur eine Vielzahl außergewöhnlicher Fossilien (u. a. ein bestens erhaltenes Meereskrokodil), sondern macht sie auch vertraut mit der besonderen ökologischen Situation der Region während der Zeit des Jura. Veranschaulicht wird diese noch durch ein Seewasseraquarium mit Korallen und Schwämmen, das die Situation des oberen Jura nachempfindet. Die Abteilung Archäologie und Geschichte weist auf die Spuren menschlichen Lebens von der Zeit der Neandertaler bis ins hohe Mittelalter hin. Schwerpunkte bilden hierbei Zeugnisse der Altsteinzeit, der Eisenzeit sowie einzigartige germanische Funde der Römischen Kaiserzeit. Der geschichtlich Interessierte findet zudem reiche Informationen zum Thema Mittelalter sowie dem Dreißigjährigen Krieg.
Eine große Abteilung zu Handwerk und Zunft zeigt komplette Werkstätten ebenso liebevoll verziertes, selbstgefertigtes Werkzeug und sorgfältig behütete Zunftutensilien. Zeugnisse der Kunstfertigkeit der Handwerker finden sich auch im Bereich Wohnen, der einen guten Eindruck von den sozialen Verhältnissen in den früheren Jahrhunderten bietet. Die reich gegliederte Trachtenlandschaft sowie zahlreiche Zeugnisse des religiösen Lebens lassen bewusst werden, dass die starke territoriale Zersplitterung der Region auch durch unterschiedliche Entwicklungen in den einzelnen Gebieten geprägt war. Eine Abteilung zu Kunst und Kunsthandwerk legt beredtes Zeugnis davon ab, dass die Fränkische Schweiz immer wieder Künstler inspirierte. Die originale Synagoge aus dem 18. Jh. und die im Frauenbetraum ausgestellten Kultgeräte geben einen Einblick in das religiöse Leben einer jüdischen Landgemeinde.
Zahlreiche Sonderveranstaltungen (Vorträge, Seminare, Sonderausstellungen, Handwerksdemonstrationen) ergänzen die ständige Ausstellung. Einzelbesuchern erschließt sie sich auch durch eine audiovisuelle Führung.