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Festung Marienberg mit Fürstenbaumuseum

Würzburg, kreisfreie Stadt / Unterfranken

Innenhof mit Marienkirche, Bergfried und Brunnen
Innenhof mit Marienkirche, Bergfried und Brunnen

Festung Marienberg mit Fürstenbaumuseum

Festung Marienberg
97082 Würzburg

Tel. 0931/35517-0
Tel. 0931/35517-50
Fax 0931/35517-25
Email
sgvwuerzburg@bsv.bayern.de
Webseite
http://www.schloesser.bayern.de

Öffnungszeiten

April–Okt.: Di.–So. 9.00–18.00 Da die Öffnungszeiten jährlich variieren können, informieren Sie sich bitte auf der Webseite
Museumsshop

Beschreibung

Auf dem seit der späten Bronzezeit besiedelten Marienberg befand sich im frühen 8. Jh. wahrscheinlich ein Kastell der fränkisch-thüringischen Herzöge mit einer Kirche, die 741 zur ersten Würzburger Bischofskirche erhoben wurde. Bischof Konrad v. Querfurt begann um 1200 mit der Errichtung einer ungewöhnlich großen Burg, die vor allem im Spätmittelalter unter Rudolf v. Scherenberg und Lorenz v. Bibra sowie in der Renaissance von Julius Echter ausgebaut und erweitert wurde. Die Erstürmung der Burg 1631 durch die Schweden im Dreißigjährigen Krieg veranlasste Johann Philipp v. Schönborn, den Marienberg mit einem Kranz gewaltiger Bastionen zu umgeben, dem Christoph Franz v. Hutten um 1725 den Maschikuliturm hinzufügte. 1945 wurde die Festung von Bomben schwer getroffen und brannte fast völlig aus. Der Wiederaufbau dauerte bis 1990.
Im selben Jahr eröffnete die Bayerische Schlösserverwaltung im Fürstenbau ein Museum. Es umfasst im ersten Obergeschoss die mit kostbaren Möbeln, Wandteppichen und Gemälden ausgestattete Bibra-Wohnung, den Fürstensaal mit frühgotischen Wandarkaturen und dem großen Echterschen Familienteppich, schließlich eine fürstbischöfliche Schatz- und Paramentenkammer, deren Bestände aus der Hofkirche der Residenz und der Festungskirche stammen. Im zweiten Obergeschoss hat das Mainfränkische Museum eine festungs- und stadtgeschichtliche Sammlung eingerichtet.