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Donau-Schiffahrts-Museum

Regensburg, kreisfreie Stadt / Oberpfalz

Das Museumsschiff „Ruthof“
Das Museumsschiff „Ruthof“

Donau-Schiffahrts-Museum

Marc-Aurel-Ufer
93047 Regensburg

Tel. 0941/507-5888
Fax 0941/507-5860
Email
kontakt@dsmr.de
Webseite
http://www.dsmr.de

Öffnungszeiten

April-Okt. Di.-So. 10.00-17.00; Besichtigung des Windenhäuschens für Gruppen n. Vereinb.

und/oder nur nach Vereinbarung offen
Museumscafé
Museumsshop

Beschreibung

Das Museum wurde 1983 als erstes deutsches Donauschifffahrtsmuseum auf dem Radzugdampfer „Ruthof/Érsekcsanád“ (erbaut 1922/23) eröffnet. 1979 hatte der Trägerverein „Arbeitskreis Schiffahrtsmuseum Regensburg e. V.“ das Schiff in Ungarn kurz vor der Verschrottung erworben und dann in mehrjähriger Arbeit zum Museum umgebaut. Kessel- und Maschinenraum, Kommando- und Ruderstand sowie eine Schiffsküche zeigen sich in ihrem ursprünglichen Zustand. Die Maschine ist lauffähig. Daneben gibt es aber auch Ausstellungsräume im engeren Sinn, die sich in den ehemaligen Mannschaftsräumen befinden. In diesen wird mit Modellen, Dioramen und Schautafeln ein Überblick über die Entwicklung der Donauschifffahrt im bayerischen Raum sowie über die Techniken des Schiffbaus gegeben.
1999 konnte der Trägerverein einen weiteren vom Aussterben bedrohten Schiffstyp der Öffentlichkeit zugänglich machen: das bisher österreichische Motorzugschiff „Freudenau“ (Baujahr 1942). An Bord sind alle Räume wieder hergestellt und ermöglichen einen Einblick in das Leben und den Alltag auf einem Donauschiff. Das Schiff wurde auch wieder fahrfähig gemacht und wird gelegentlich zu Rundfahrten eingesetzt.
Seit 1986 in der Betreuung durch den Arbeitskreis Schiffahrtsmuseum steht auch ein kleines unscheinbares Gebäude neben dem südlichen Brückenfuß der berühmten „Steinernen Brücke“. Es beherbergt eine in Europa in dieser Form einmalige technische Rarität: Eine bis in die 1960er Jahre mit dem Gleichstrom der damaligen örtlichen Straßenbahn betriebene Schiffswinde, die (in der Nachfolge des mittelalterlichen „Ohm-Werks“) Schiffen die Bergfahrt durch die Strudel zwischen den Brückenpfeilern erleichterte.
2007 wurde das Museum mit der Bayerischen Denkmalschutzmedaille ausgezeichnet.