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Domschatz

Würzburg, kreisfreie Stadt / Unterfranken

Löwenkopf-Türzieher, vermutl. Mainz, um 1040
Löwenkopf-Türzieher, vermutl. Mainz, um 1040

Domschatz

Plattnerstraße
97070 Würzburg

Tel. 0931/3866-5600
Fax 0931/3866-5609
Email
museen@bistum-wuerzburg.de
Webseite
http://www.museen.bistum-wuerzburg.de/domschatz/index.htm

Öffnungszeiten

Di.-So. 14.00-17.00

Beschreibung

Der Würzburger Dom besaß bis zur Brandkatastrophe des 16. März 1945 –trotz Plünderungen, Einschmelzungen und der Säkularisation von 1803 – einen beträchtlichen Bestand an Paramenten und Goldschmiedearbeiten. Ein Teil davon konnte aus dem Schutt gerettet und restauriert werden, neue Stücke kamen als Stiftungen und Ankäufe hinzu.
Heute wird der Bestand in den zum Jahr 2000 neu gestalteten Erdgeschossräumen des Marmelsteiner Hofes von Balthasar Neumann gezeigt. Neben dem Domschatz soll auch der Dom in seiner Funktion als Bischofs-, Kapitels- und Pfarrkirche dargestellt werden. Hier erwarten den Besucher hochrangige Stücke der alten Domausstattung, wie ein Paar bronzene Türzieherlöwen aus der Zeit um 1040. Ein eigener Raum befasst sich mit dem Dom als (Bischofs-)Grablege: Hervorzuheben sind Textilien und Goldschmiedearbeiten aus Gräbern des 13. Jh. Der mittlere Raum widmet sich mit einer Anzahl von Vasa Sacra sowie auch Gemälden und anderen Stücken der Geschichte des Domes als Kapitels- und Pfarrkirche. Im Weiteren sind unter der Überschrift „Dom als Bischofskirche“ vor allem Stücke zum bischöflichen Gebrauch, darunter der Schönborn-Ornat (Venedig 1719/21), sowie die „Kirchenväter-Mitra“ aus der Zeit um 1637 zu sehen. In der Krypta des Domes befindet sich ergänzend eine Präsentation zur Dombaugeschichte.