Sie befinden sich hier

Das Kartoffelmuseum

München, kreisfreie Stadt / Oberbayern

'Die Dampfkartoffel', Photo von Ludwig Leonhardt, München 1988
'Die Dampfkartoffel', Photo von Ludwig Leonhardt, München 1988

Das Kartoffelmuseum

Grafinger Straße 2
81671 München

Tel. 089/404050
Fax 089/408186
Email
b.kosler@t-online.de
Webseite
http://www.kartoffelmuseum.de

Öffnungszeiten

Fr. 9.00-18.00, Sa. 11.00-17.00, Di.-Do. n. Vereinb.; ab 31.3.2016 wegen Umzug in neue Räume geschlossen; Wiedereröffnung wird rechtzeitig bekanntgegeben

und/oder nur nach Vereinbarung offen

Beschreibung

Das Kartoffelmuseum – eine Einrichtung der Stiftung Otto Eckart – zeigt eine facettenreiche Sammlung von Exponaten rund um das Thema Kartoffel. Das Museum gliedert sich in acht thematisch geordnete Räume. Der Rundgang beginnt mit der "Geschichte" der Kartoffel von den Inkas über die spanischen Eroberer bis zu König Friedrich II. und Graf Rumford, den Kartoffel-Pionieren Preußens und Bayerns.
"Blüten, Pflanzen, Knollen" heißt der Raum, in dem Kartoffel-Abbildungen aus über drei Jahrhunderten präsentiert werden. Diese umfangreiche Bildersammlung, darunter so bedeutende Gemälde wie Max Liebermanns "Kartoffelpflücker", bildet das Herzstück des Museums. "Anbau und Ernte" sowie "Marktszenen" schließen sich thematisch an. Ein spezieller Raum dokumentiert die Vielseitigkeit der unscheinbaren Knolle. Das "Multi-Talent Kartoffel" zeigt sich in Form von Essig, Schnaps oder Kaffee, als Pudding, Kuchen oder Brot, verarbeitet zu Papier, Puder, Seife, Creme oder Bio-Sprit. Ein besonderes Schmuckstück ist das "Raritätenkabinett", in dem Ungewöhnliches, Seltsames, Kurioses und Kostbares zur Kartoffel seinen Platz gefunden hat. Der Raum "Fürstenspeise & Arme-Leute-Essen" erzählt von der wechselvollen Karriere dieses Nahrungsmittels.
Seit 2006 gesellt sich zur bisherigen Ausstellung über die "tolle Knolle" im Allgemeinen eine Schau über die Geschichte der Firma Pfanni, die über Jahrzehnte am jetzigen Museumsstandort Kartoffenprodukte hergestellt hatte. Das Museum besitzt auch eine Fachbibliothek.