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Bergbaumuseum

Peißenberg, Lkr. Weilheim-Schongau / Oberbayern

Museumshalle mit Großexponaten
Museumshalle mit Großexponaten

Bergbaumuseum

Tiefstollen 2
82380 Peißenberg

Tel. 08803/690-120
Fax 08803/690500
Email
poststelle@peissenberg.de
Webseite
http://www.peissenberg.de/bergbaumuseum/?searchterm=bergbaumuseum

Öffnungszeiten

1. u. 3. So. im Monat 13.30-16.30, 15. Mai-15. Sept. auch Mi. 13.30-16.30 u. n. Vereinb.; Stollenbegehungen Mai-Okt. 4. So. im Monat

und/oder nur nach Vereinbarung offen

Beschreibung

1988, also 17 Jahre nach der Schließung des letzten bayerischen Kohlebergwerks in Peißenberg, wurde auf dem historischen Grubengelände im ehemaligen Zechenhaus und dem daneben liegenden Tiefstollen von 1869 ein Museum eingerichtet. Während man im Tiefstollen die verschiedenen Techniken des Stollenausbaus sowie das unterirdische Transportwesen kennen lernen kann, werden in den 14 Räumen des Zechenhauses die Geschichte des staatlichen Bergbau- und Hüttenbesitzes und deren Verwaltung in Bayern dokumentiert.
Am Beispiel des Abbaus am Hohen Peißenberg werden die geologischen Voraussetzungen, ein Querschnitt aller bergmännischen Techniken und die Geschichte dieses Bergbaus aufgezeigt.
Geologische Schaubilder und eine Sammlung von Versteinerungen aus der Molasse erläutern die Entstehung der Kohleflöze im Voralpenland. Werkzeuge der Bergleute, Schachtmodelle und Grubeneinrichtungen veranschaulichen die Arbeit unter Tage und illustrieren gleichzeitig die Entwicklung von der mühsamen Handarbeit zur vollautomatisierten Kohleförderung. Uniformen, Dokumente zur Siedlungsgeschichte und zu bergbaulichen Organisationen sowie Fotos ermöglichen einen Einblick in die sozialen Belange der Bergarbeiter. Die in einer ehemaligen Werkshalle neu eingerichtete Sammlung von „Großexponaten“, eines begehbaren „Schaustrebs“ und historische Filme aus dem Grubenbetrieb ergänzen den Einblick in die „Welt des Bergmanns“.
Vom Bergbaumuseum aus haben die Besucher Gelegenheit, den etwa 10 km langen, als „Lehrpfad für Bergbau, Geologie und Landschaft“ angelegten Stollenweg zu erwandern. Während der Öffnungszeiten des Museums ist bei schönem Wetter auf dem Gelände eine „Bockerlbahn“ – Rundkurs 300 m – in Betrieb.